Hochschularten

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Jan 13th, 2012keine Kommentare

Hochschularten

Wissen ist Macht! Das wusste schon im 16.Jahrhundert der englische Philosoph Francis Bacon. In Deutschland gibt es das Recht auf Bildung. Dieses Recht ist mit dem Verfassungsprinzip der Gleichberechtigung verknüpft. Es verbietet sich, Menschen wegen ihres Geschlechts, der Abstammung, der Rasse, des Glaubens, der Sprache

Hochschularten

Hochschularten in Deutschland © Thomas Barrat – Fotolia.com

oder Behinderung beim entschluss sich zu bilden zu benachteiligen. Das Hochschulwesen der Bundesrepublik stellt die Kaderschmiede für die fähigsten Nachwuchskräfte in allen Wirtschaftsbereichen dar. Den Kern der Hochschularten bilden mit ihrer deutlichen wissenschaftlichen Ausrichtung die Universitäten. Manche Universitäten decken das gesamte Spektrum der verschiedenen Wissenschafts- und Wirtschaftsbereiche über Medizin, Sport, Politik, Verwaltung und Wirtschaft, Pädagogik und Theologie ab und vermitteln den Studenten eine universelle Ausbildung. Stärker anwendungsbezogen sind die Fachhochschulen, wo die Fachrichtungen stärker reglementiert werden. Einige Fachhochschulen bilden beispielsweise für eine Laufbahn im öffentlichen Dienst des Bundes und der Länder aus. Noch stärkeren Praxisbezug erfährt der Student in den Berufsakademien und Dualen Hochschulen. Nicht selten wechseln sich Theorie- und Praxisphasen ab. Die Kunst- und Musikhochschulen ermöglichen eine Ausbildung in bildender Kunst sowie Architektur und Innenarchitektur. Zusätzlich zu den Theologiefakultäten an den Universitäten gibt es eigene Kirchliche/Philosophisch-Theologische Hochschulen. Nicht immer lassen Existenzdruck oder private Verpflichtungen die Immatrikulation für ein Direktstudium zu. Trotz der außergewöhnlichen Belastung, neben dem Job noch eine Weiterbildung zu absolvieren, wählen viele Studieninteressierte ein Fernstudium als sogenannte berufsbegleitende Weiterbildung. Alle Hochschularten informieren über dementsprechende Studienangebote. Darüber hinaus bieten die Hochschuleinrichtungen Studienlehrgänge für ein postgraduales Studium an. Diese Studienform steht allen Interessierten, gleich, welchen Alters, offen, die bereits erfolgreich ein Studium absolvierten, also auch Akademikern, Diplomierten, Bachelor, Master u.s.w.
Typische postgraduale Studiengänge sind dann auch die Master- und Promotionsstudiengänge. Die Art des postgradualen Studiums wird in Form von Aufbaustudien, Ergänzungsstudien und Zusatzstudien unterschieden. Dabei dienen Aufbaustudien der Vertiefung der bereits abgeschlossenen Ausbildung. Ergänzungsstudien sollen die erworbene berufliche Qualifikation erweitern und Zusatzstudien führen zu einer weiteren wissenschaftlichen oder künstlerischen Qualifikation des Studenten.
Die Bundesrepublik Deutschland ist auch in ihrem eigenen Interesse ein engagierter Förderer von Bildung und Weiterbildung auf gleichberechtigter Basis für alle Bürger. In Umsetzung dessen wurde das dichte Netz aller Hochschuleinrichtungen in den Bundesländern aufgebaut. Sie weiß, die Entwicklung junger Nachwuchskader für Wissenschaft, Forschung und Volkswirtschaft ist das Fundament einer erfolgreichen Zukunft.

Foto: #36022530 © Thomas Barrat – Fotolia.com

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