AKAD

AKAD Hochschulen

Die AKAD (Akademikergemeinschaft für Erwachsenenfortbildung) ist ein Fernhochschulverbund aus 3 privaten Fernhochschulen und einer

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Fern-Universität. Der Verbund richtet sein Angebot an berufstätige Erwachsene, die mit einem Teilzeit-Studium bei der AKAD neben dem Beruf einen Hochschulabschluss erreichen können; das Studium funktioniert nach dem Prinzip des Blended Learning, das ein herkömmliches Fernstudium mit Online- und Präsenzstudium kombiniert.

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Daten & Fakten

Das Unternehmen AKAD

  • Gründung 1959
  • Seit 1999 ein Unternehmen der Verlagsgruppe Cornelsen
  • Zentrale in Stuttgart
  • Sieben Standorte (Wissenschaftliche Hochschule Lahr, AKAD Hochschule Pinneberg, AKAD Hochschule Leipzig, AKAD Hochschule Stuttgart und die Studienstandorte München, Düsseldorf, Frankfurt)
  • Ca. 9000 immatrikulierte Studenten bundesweit
  • Ca. 210 Mitarbeiter bundesweit
  • Davon 29 Professoren

Das Studium an einer AKAD-Hochschule

  • Angebotene Abschlüsse: Bachelor, Master, Diplom, Hochschulzertifikate, Promotion
  • Thematische Schwerpunkte: Wirtschaftspädagogik, Wirtschaftsinformatik, International Business Communication, Maschinenbau
  • Studium ohne Abitur ist möglich
  • Staatlich anerkannt und akkreditiert
  • Studiengebühren zwischen 228 € – 665 € im Monat

Studieren beim Martkführer

Die  AKAD ist zur Zeit der Marktführer bei der berufsbegleitenden Weiterbildung auf Hochschulniveau; der Verbund ist außerdem der größte seiner Art in Deutschland. Das berufsbegleitende Fernstudium nach der AKAD-Methode hat in den vergangenen 50 Jahren über 52.000 Absolventen hervorgebracht. Das für Berufstätige maßgeschneiderte Studienkonzept ist in erster Linie verantwortlich für den Erfolg der AKAD-Hochschulen.

Die AKAD-Methode

Frei nach dem Prinzip des Blended Learning werden an den AKAD-Hochschulen verschiedene Arten des Lernens kombiniert. Einem herkömmliches Fernstudium werden ein Onlinestudium und das Präsenzstudium in einem der sieben Standorte der AKAD zur Seite gestellt.

Zunächst erhält ein erfolgreich immatrikulierter Student einer AKAD-Fernhochschule Lernmaterial zugesandt und muss mit Einsendeaufgaben seinen Fortschritt unter Beweis stellen. Begleitet wird dieses selbstverantwortliche Fernstudium vom ständigen Kontakt mit Dozenten und Kommilitonen über eine E-Learning-Plattform, in der Studieninhalte in Foren diskutiert werden, Seminare gebucht und Noten eingesehen werden können. Diese beiden Lernformen machen ungefähr 80% des Studiums bei einer AKAD-Hochschule aus. Ein entscheidender Vorteil im Vergleich zu anderen Hochschulen ist hier die sehr freie Zeiteinteilung und die selbstverantwortliche Arbeitsweise der Studienteilnehmer.

Wie auch  an einer staatlichen Hochschule werden jedoch auch bei der AKAD regelmäßige Prüfungen abgehalten. Ungefähr 20% des Studiums finden an einem der sieben Standorte der AKAD statt. In meist eintägigen Seminaren werden Lerninhalte vertieft und anschließend in einheitlichen Klausuren geprüft. Dieses Präsenzstudium wird im Umfang gering gehalten, um die zeitliche Flexibilität der Studierenden zu gewährleisten – ohne jedoch qualitative Einbußen im Vergleich zu einer regulären Hochschule in Kauf nehmen zu müssen.

Bundesweite Präsenz

Um ihren Fernstudierenden eine möglichst barrierefreie Gestaltung des Präsenzstudiums sicherzustellen, ist die AKAD ist mit sieben Standorten in ganz Deutschland vertreten. In Baden-Württemberg befindet sich neben der Wissenschaftlichen Hochschule Lahr (WHL) auch die Zentrale und die AKAD-Hochschule Stuttgart. Im schleswig-holsteinischen Pinneberg befindet sich genau wie in Leipzig eine AKAD-Hochschule; ergänzt werden diese Fernhochschulen durch Studienstandorte in Düsseldorf, Frankfurt und München. An diesen sieben Standorten in fünf Bundesländern können die Studierenden der AKAD den Präsenzanteil ihres Studium absolvieren – unabhängig davon, an welcher der Hochschulen sie immatrikuliert sind.

Abschlussarten, Anerkennung und Akkreditierung

Der AKAD-Verbund bietet seinen Studierenden in den Kernbereichen Wirtschaftspädagogik, Wirtschaftsinformatik, International Business Communication und Maschinenbau diverse Abschlüsse an: Neben den akademischen Graden Diplom, Bachelor und Master können Berufstätige bei der AKAD auch nur fachrelevante Teile eines Studiums belegen und erlangen damit sogenannte Hochschulzertifikate, die sich auf einen Teilbereich einer Fachrichtung konzentrieren, und auf Hochschulniveau gezieltes Wissen in kurzer Zeit vermitteln.

Darüber hinaus besteht für die Absolventen der Wissenschaftlichen Hochschule Lahr die Möglichkeit einer Promotion zum “Doktor rerum oeconomicarum” (Dr. rer. oec.) – in Kooperation mit der Handelshochschule (HHL) Leipzig. Attraktiv ist auch der prestigeträchtige Master of Business Administration (MBA), der an der Wissenschaftlichen Hochschule Lahr schon ab einer Dauer von 24 Monaten absolviert werden kann.

Die vier Hochschulen der AKAD, sowie sämtliche angebotenen Studiengänge sind staatlich anerkannt; die Bachelor- und Masterstudiengänge der AKAD sind darüber hinaus von der renommierten Agentur ACQUIN akkreditiert worden.

Studium ohne Abitur

Für ein Studium an der Wissenschaftlichen Hochschule Lahr ist ein Abitur vonnöten; an den drei Fernhochschulen Pinneberg, Leipzig und Stuttgart ist jedoch die Hochschulreife keine zwingende Vorraussetzung. Die AKAD bietet vier Möglichkeiten, auch ohne Abitur zum Studium zugelassen zu werden:

Die Hochschulaufnahmeprüfungist ein einjähriges Vorbereitungsstudium, das studienbegleitend absolviert wird und nach erfolgreichem Bestehen zum Studium an der Fernhochschule Leipzig berechtigt.

Verwandt mit dieser Methode ist das Probestudium, für das die Studierenden jedoch keine zusätzlichen Module belegen müssen; stattdessen sind hier eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung mit mindestens dreijähriger Berufserfahrung im selben oder verwandten Beruf die Zugangsvorraussetzung. Hier erlangt der Studierende nach dem erfolgreichen Bestehen der Probezeit automatisch die Studienberechtigung.

Desweiteren besteht für Bewerber ohne Abitur die Möglichkeit eine Hochschuleignungsprüfung abzulegen, eine mündliche Einzelprüfung, die nach erfolgreichem Bestehen zum Studium an der Hochschule Pinneberg berechtigt; Voraussetzung sind allerdings auch hier eine erfolgreiche, mindestens zweijährige Berufsausbildung und mindestens drei Jahre Erfahrung im erlernten oder einem verwandten Beruf.

Auch eine bestandene Meisterprüfung berechtigt an allen drei AKAD-Hochschulen zum Studium, unter der einzigen Voraussetzung, dass eine fachliche Affinität zwischen dem gelernten Beruf und dem gewünschten Studienbereich besteht.

Studiengebühren

Die monatlichen Kosten für ein Studium im Verbund der AKAD belaufen sich – je nach gewünschtem akademischen Grad – auf 228 € bis 665 €. Ein Bachelor in Betriebswirtschaftslehre ist im Moment bei der AKAD mit 228 € der monatlich günstigste Studiengang, während der prestigeträchtige MBA an der Wissenschaftlichen Hochschule Lahr mit 665 € pro Monat zu Buche schlägt. Alle anderen Studiengänge bewegen sich preislich innerhalb dieses Rahmens – eher jedoch am unteren Ende der Skala.
(Stand: 09/2010)

Bachelorstudium

Diplomstudiengänge

Masterstudium

Hochschulzertifikate

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Fazit der Redaktion zu den AKAD Privathochschulen

Für berufstätige Erwachsene bietet ein Studium im Verbund der AKAD viele Vorteile; neben der wirtschaftlichen Sicherheit, die ein Teilzeit-Studium neben dem Beruf bietet, gilt es die hohe Flexibilität hervorzuheben, die ein Studium an der AKAD bietet. Das sehr frei und flexibel gestaltbare Studium erlaubt es, seiner Karriere einen Schub zu geben, ohne dabei seine Anstellung oder Familie vernachlässigen zu müssen; Urlaubssemester stellen kein Problem dar, und auch während des Studiums liegt das vorzulegende Tempo ganz im Ermessen des Studierenden. Auch die vielfältigen Möglichkeiten, ohne Abitur an einen Hochschulabschluss zu gelangen, sprechen für die AKAD. Staatliche Anerkennung und Akkreditierung sind auf diesem Niveau zwar status quo, aber sicher auch kein Gegenargument. Die Kosten könnten geringer sein – dafür bezahlt ein Studierender der AKAD aber nicht nur die Inhalte seines Studiums, sondern auch das Renommée seines Abschlusses; es zählt eben nicht nur der Abschluss, sondern auch wo derselbe herkommt.

Die Fernstudium.com Redaktion

 

 

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