11-20 Topliste der Fernhochschulen
- Apollon HS
- IWW Hagen
- SRH Riedlingen
- HFH
- PFH Göttingen
- DUW
- WINGS
- Donau-Uni
- Fernstudien Schweiz
- Porsche FernFH
Apollon Hochschule
In der freien Hansestadt Bremen ist die Apollon Hochschule der Gesundheitswirtschaft ansässig, die zur Klett-Gruppe zugehörig ist. Seit 2005 werden hier Studiengänge in den Fachbereichen Gesundheitsökonomie und Gesundheitslogistik angeboten, in denen derzeit circa 1.400 Studenten ausgebildet werden. Die Studiengänge richten sich an berufstätige Erwachsene und erlauben den Erwerb eines Zertifikats sowie ordentliche Bachelor- und Masterabschlüsse. Neben dem Veranstaltungsort Bremen, in dem auch die meisten Präsenzseminare stattfinden, können die Prüfungen aber auch in sieben anderen Städten abgelegt werden. Besonders interessant ist der Masterstudiengang „Health Management“, der zugleich CME-Weiterbildungspunkte für tätige Ärzte beinhaltet.
Das Insitut für wirtschaftswissenschaftliche Forschung und Weiterbildung (IWW) ist eine eigenständige Institution, die jedoch eng mit der Fernuniversität Hagen verzahnt ist. Das IWW entstand in den 90ern aus dem Bestreben führender Unternehmen, ihre Mitarbeiter auch ohne akademische Vorbildung betriebswirtschaftlich auf hohem Niveau zu schulen. Heute bietet das IWW eine Reihe von wirtschaftswissenschaftlichen Weiterbildungen sowie einen regulären Studiengang „Betriebswirt“ mit verschiedenen Spezialisierungen an. Außerdem besteht die Möglichkeit, einen Master of Business Administration zu erlangen, der in Kooperation mit der University of Wales vergeben wird. Konzeptuell und personell orientiert sich das IWW stark an der Fernuni Hagen.
Die SRH Fernhochschule Riedlingen ist eine 1996 gegründete Fernschule mit betriebswirtschaftlichem Schwerpunkt, die zur SRH-Gruppe gehört, einem Stiftungsdachverband aus Heidelberg. Derzeit können neben den klassischen betriebswirtschaftlichen Studiengängen mit den Zielen Bachelor, Master und Betriebswirt auch Fächer aus dem Bereich Gesundheits- und Sozialwirtschaft sowie Wirtschaftspsychologie und seit neuestem auch Lebensmitteltechnologie und –management studiert werden. Bundesweit unterhält die Fernhochschule Riedlingen elf Studienzentren. Das sogenannte Riedlinger Modell sieht 70% Fernstudium, 20% Präsenzunterricht an vier Wochenenden pro Semester und 10% internetbasierte Betreuung in einem virtuellen Campus vor. Letzterer unterstützt neuerdings auch das Lernen per Apps auf dem iPad.
Die Hamburger Fernhochschule (HFH) ist eine seit 1997 bestehende, staatlich anerkannte private Bildungseinrichtung, die von einer Trägergesellschaft aus führenden Bildungsanbietern betrieben wird. Etwa 9.500 Studenten sind derzeit für einen der 16 meist wirtschaftlich orientierten Studiengänge eingeschrieben. Alle Abschlüsse an der HFH sind international akzeptierte Diplome, Bachelors oder Master. Neben betriebswirtschaftlichen und wirtschaftsrechtlichen Studiengängen werden noch Gesundheits- und Sozialmanagement und Health Care Studies sowie Wirtschaftsingenieurwesen und Facility Management angeboten. Ein großer Vorteil der HFH ist das große Netzwerk an Studienzentren und Veranstaltungsorten. Bundesweit existieren 36 Standorte sowie drei Außenstellen in Österreich.
Die Private Fachhochschule Göttingen (PFH) – oder auch Private University of Applied Sciences – bietet seit 1994 eine Reihe von Präsenz- und Fernstudiengängen mit den Schwerpunkten Wirtschaft und Technik an. Seit 2006 existiert in Stade ein zweiter Standort der PFH. Im technischen Bereich hat sich die PFH auf Adaptronik und Verbundwerkstoffe / Composites spezialisiert. Außerdem gibt es Institute zur Politikerweiterbildung, zu Arbeitsmarktreformen und zu Innovations- und Bildungsprozessen. Das Fernstudienangebot beschränkt sich allerdings auf einige wenige Diplom-, Bachelor- und Masterstudiengänge im Bereich Betriebswirtschaft und Management. Diese sind unter bestimmten Voraussetzungen auch ohne Abitur zu absolvieren.
Die Deutsche Universität für Weiterbildung (DUW) wurde erst 2008 in Berlin gegründet. An der zugehörigen Trägergesellschaft sind die Klett-Gruppe und die Freie Universität Berlin beteiligt. Die DUW ist die erste private Weiterbildungshochschule von Universitätsrang. Sie bietet Zertifikats- und Masterstudiengänge für berufstätige Akademiker in den Bereichen Wirtschaft, Bildung, Gesundheit und Kommunikation an. Eine Besonderheit ist das fachübergreifende Zertifikatsprogramm „Studium Generale Professional“, eine Art Führungskompetenzkonglomerat für Spitzenkräfte. Mittelfristig soll es etwa 30 Studiengänge an der DUW geben. Die Lehranstalt folgt dem Prinzip des Blended Learning, also der Verknüpfung von Präsenz-, Fern- und Onlineunterricht.
Die Hochschule Wismar unterhält den Wismar International Graduation Service (WINGS), der aus dem traditionsreichen Fern- und Weiterbildungszentrum der Schule entstand, in dem 1952 erstmals Schiffsbauingenieure ausgebildet wurden. WINGS bietet berufstätigen Personen die Möglichkeit, sich per Fernstudium weiterzubilden. An 13 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz können Bachelor- und Masterstudiengänge, Diplomstudiengänge sowie eine Reihe von Weiterbildungslehrgängen aus den verschiedensten Fachbereichen gewählt werden. Schwerpunkte sind betriebswirtschaftliche und ingenieurswissenschaftliche Disziplinen, die Informatik und das Gesundheitsmanagement sowie im Weiterbildungssegment auch Mediation, Coaching und die Seefahrt. Derzeit besuchen etwa 2.700 Teilnehmer die Kurse des Wismar International Graduation Service.
Die Universität für Weiterbildung Krems ist eine staatliche österreichische Universität, die berufsbegleitende Studiengänge anbietet. Der Schwerpunkt liegt dabei im Bereich „Medizin und Gesundheit“. Mehr als die Hälfte der circa 5.000 Studenten ist in diesen Disziplinen eingeschrieben. Insgesamt umfasst das Lehrangebot mehr als 150 Studiengänge aus den Fachbereichen Wirtschaft, Kommunikation, Medizin, Recht, Kultur und Bauen, die sich in 17 sogenannte Departements gliedern. Für alle Bereiche gibt es Kurse mit und ohne akademischen Abschluss. Die auch Donauuniversität genannte Einrichtung hat ein sehr internationales Selbstverständnis. Regelmäßig studieren dort Menschen aus rund 70 Nationen, etwa ein Drittel aller Immatrikulierten sind Ausländer.
Die Stiftung „Universitäre Fernstudien Schweiz“ bietet ein umfangreiches Angebot an deutsch- und französischsprachigen Fernlehrgängen an vier Standorten in der Schweiz an. In Deutschland kooperiert sie vor allem mit der Fernuniversität Hagen. Trotz der relativ geringen Größe der Lehranstalt gibt es ein breites Angebot. Politik- und Kulturwissenschaften sind ebenso im Studienverzeichnis zu finden wie Informatik und Elektrotechnik oder Recht und Psychologie. Studiert wird vorrangig anhand von E-Learning und klassischen Fernlehrmaterialien, aber auch durch flexible Präsenzveranstaltungen. Über 2.200 Studenten lernen derzeit bei den Universitären Fernstudien Schweiz, nur etwa hundert davon sind Ausländer. In bestimmten Fällen ist ein Studium ohne reguläre Matura zulässig.
Die Ferdinand Porsche Fern-Fachhochschule in Wien bietet die ersten durch den Fachhochschulrat genehmigten Fern-Studiengänge auf akademischem Niveau in Österreich an. Nach dem Prinzip des Blended Learning, also dem Zusammenspiel von Präsenzseminaren und Fernlehrmethoden, können Interessenten hier in den Fachbereichen Wirtschaftsinformatik, Betriebswirtschaft und Wirtschaftspsychologie sowie Media Engineer einen Bachelor oder Master erwerben. Die Ferdinand Porsche Fern-FH legt besonderen Wert auf ein hohes didaktisches Niveau und einen speziell praxisorientierten Ansatz, der die Studenten von Anfang an zu selbstständiger Problemlösung animieren soll. Aus diesem Grund kooperiert sie auch mit namhaften Forschungspartnern und erfahrenen Lehrkräften aus der Praxis.
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