Weiterbildung Industriemechaniker

Es erweist sich immer wieder als große Herausforderung, die richtige Weiterbildung für Industriemechaniker/innen zu finden. An Weiterbildungsmöglichkeiten mangelt es hier in keiner Weise, denn eher das Gegenteil ist der Fall. Zahlreiche Anbieter bescheren ambitionierten Industriemechanikern vielfältige Aufstiegsmöglichkeiten. Hier den Überblick zu behalten und die richtige Entscheidung zu treffen, ist alles andere als leicht.

Zunächst ist es an den Interessierten, sich darüber klar zu werden, was sie konkret beabsichtigen. Möchten sie etwaige Wissenslücken schließen, sich intensiv mit Neuerungen der Industriemechanik auseinandersetzen oder vor allem einen höheren beruflichen Abschluss zugunsten der persönlichen Karriereentwicklung erlangen? Dies sind die zentralen Aspekte, die im Zuge der Entscheidungsfindung zu beleuchten sind. Im Folgenden finden Industriemechaniker/innen wertvolle Informationen zu den unterschiedlichsten Qualifizierungsmöglichkeiten und können sich so zumindest einen ersten Eindruck verschaffen.

Weiterbildungen für Industriemechaniker/innen

Industriemechaniker/innen, die nicht nur über den Berufsabschluss, sondern auch umfangreiche Berufserfahrungen verfügen, sind oftmals bereit für den nächsten Karriereschritt und streben aus diesem Grund eine anerkannte Fortbildung an. Diese soll als Aufstiegsweiterbildung fungieren und folglich durch den höheren beruflichen Abschluss einen nachhaltigen Aufstieg auf der Karriereleiter ermöglichen.

Da es für Industriemechaniker/innen keinen vorgezeichneten Karriereweg gibt, ergeben sich gewisse Wahlmöglichkeiten, wodurch ambitionierte Interessenten ihren persönlichen Wünschen und Plänen Ausdruck verleihen können. Gefragte Weiterbildungen für Industriemechaniker/innen sind vor allem die folgenden Fortbildungen:

  • Techniker/in – Maschinentechnik
    Industriemechaniker/innen, die einen höheren Abschluss anstreben, landen oftmals bei der Weiterbildung zum/zur staatlich geprüften Techniker/in der Fachrichtung Maschinentechnik. Die dem Landesrecht unterliegende Weiterbildung findet an entsprechenden Fachschulen statt und kann ohne Schwerpunkt oder auch mit dem Schwerpunkt Betriebstechnik, Konstruktion, Fertigungstechnik, Produktionsorganisation, Zerspanungstechnik oder Automatisierungstechnik absolviert werden.
  • Meister/in
    Der Meistertitel kann auch Industriemechanikern zu einer vielversprechenden Berufslaufbahn verhelfen, weshalb Meisterweiterbildungen hier sehr gefragt sind. Für all diejenigen, die den Beruf des Industriemechanikers erlernt haben, ist der Feinwerkmechanikermeister ebenso wie der Industriemeister der Fachrichtung Metall eine Option.
  • Technische/r Fachwirt/in
    Ökonomisches Know-How ist für Führungspositionen zwingend erforderlich, weshalb ambitionierte Industriemechaniker/innen zuweilen auch eine kaufmännische Weiterbildung in Betracht ziehen. Hier ist vor allem die Fortbildung zum/zur Technischen Fachwirt/in zu nennen.

Seminare, Workshops und Fernkurse als Weiterbildungen für Industriemechaniker/innen

Ein höherer beruflicher Abschluss ist ohne Frage ein vielversprechender Karrierebaustein, aber zumeist mit einem großen Aufwand verbunden. Seminare, Fernkurse oder auch Workshops dauern deutlich kürzer und zielen als Anpassungsqualifizierungen nicht auf den Erwerb eines höheren beruflichen Abschlusses ab. Stattdessen geht es vielmehr um die Aktualisierung und/oder die Spezialisierung des beruflichen Wissens. Naheliegende Themen sind hier unter anderem:

  • Fertigungstechnik
  • Qualitätsprüfung
  • CNC-Technik
  • SPS-Technik
  • Feinwerktechnik
  • Automatisierungstechnik

Berufsbegleitendes Studium als Weiterbildung für Industriemechaniker/innen

Industriemechaniker, die beruflich etwas erreichen wollen, können nicht nur zwischen Aufstiegsweiterbildungen und Anpassungsqualifizierungen wählen, sondern zuweilen auch studieren. Im Rahmen einer akademischen Ausbildung kann der Bachelor oder Master erlangt werden. In beiden Fällen handelt es sich um Studienabschlüsse mit internationaler Anerkennung, die der allgemein zunehmenden Akademisierung auf Führungsebene Rechnung tragen.

Ein Präsenzstudium in Vollzeit ist in diesem Zusammenhang längst nicht die einzige Option, die sich Industriemechanikern bietet. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit eines berufsbegleitenden Studiums, so dass der Job einer Weiterbildung auf wissenschaftlichem Niveau in keiner Weise im Wege steht. Dafür sorgen die Studienformen Fernstudium, Abendstudium, Wochenendstudium Teilzeitstudium. Fachlich kommen dabei für Industriemechaniker/innen insbesondere die folgenden berufsbegleitenden Studiengänge in Betracht:

  • Maschinenbau
  • Mechatronik
  • Produktionstechnik
  • Industriebetriebswirtschaftslehre
  • Ingenieurwissenschaften
  • Wirtschaftsingenieurwesen

Gibt es eine Weiterbildung zum Industriemechaniker?

Per Weiterbildung Industriemechaniker zu werden, ist zwar der Wunsch vieler Menschen, die sich beruflich in diesem Bereich verwirklichen möchten, aber praktisch nicht möglich. Die Berufsausbildung basiert auf dem dualen System und kann nicht durch eine Weiterbildungsmaßnahme ersetzt werden. Vielleicht kommt noch eine Umschulung in Betracht, bei der es sich jedoch eher um eine Zweitausbildung und nicht um eine Weiterbildung handelt.

Kann man die Industriemechaniker-Weiterbildung nebenberuflich beziehungsweise berufsbegleitend absolvieren?

Nicht wenige Industriemechaniker haben nur an einer berufsbegleitenden Weiterbildung Interesse, weil sie nicht aus dem Job aussteigen wollen oder können und sich folglich nicht in Vollzeit der angestrebten Qualifizierung widmen wollen oder können.

Da kommt es sehr gelegen, dass nebenberufliche Qualifizierungen an der Tagesordnung sind. Abendkurse, Wochenendlehrgänge, Fernkurse und berufsbegleitende Studiengänge zeigen, was berufsbegleitend möglich ist und setzen berufstätigen Industriemechanikern somit keine Grenzen.

Weiterbildung Industriemechaniker – Informationsmaterial jetzt anfordern

Am Anfang einer jeden Industriemechaniker-Weiterbildung steht stets die Suche nach der richtigen Qualifizierung. Dabei kann es sich durchaus um ein schwieriges Unterfangen handeln. Ein großer Fehler, den Industriemechaniker/innen dabei machen können, ist sich nicht ausreichend zu informieren und/oder zu lange zu hadern.

Aus diesem Grund sollten alle Interessierten nicht lange zögern und erst einmal bei verschiedenen Anbietern das kostenlose Informationsmaterial unverbindlich anfordern. Nach Sichtung der Unterlagen dürfte ihnen die Wahl deutlich leichter fallen, wodurch dann die richtige Weiterbildung endlich starten kann.


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