Fernstudium Medizinpädagogik

Im Fernstudium Medizinpädagogik geht es nicht nur um die reine Medizin, sondern ebenfalls um pädagogische Aspekte. Es handelt sich folglich um ein interdisziplinäres Fach zwischen Pädagogik und Humanmedizin. Eine weitere Besonderheit besteht in der Studienform als Fernstudium, denn so kann man zeitlich und örtlich unabhängig neben dem Beruf studieren und einen anerkannten akademischen Grad auf dem Gebiet der Medizinpädagogik erlangen.

Insbesondere Menschen aus dem Gesundheitssektor sowie dem Bildungswesen haben naturgemäß großes Interesse an dem Fernstudium Medizinpädagogik. Wer damit liebäugelt, hat aber zunächst viele Fragen und somit einen gewissen Klärungsbedarf.

Eine umfassende Recherche ist aus diesem Grund unabdinglich und gibt Aufschluss über das Fernstudium der Medizinpädagogik. Online lassen sich bereits einige Informationen finden, deutlich detaillierter wird dann das kostenlose Informationsmaterial, das unverbindlich angefordert werden kann.

Berufliche Chancen als Medizinpädagogiker/-in

Die Details des Fernstudiums Medizinpädagogik sind ohne Frage interessant und für Studieninteressierte auch von großer Bedeutung, doch zunächst gilt es, herauszufinden, ob die Studienwahl zu den persönlichen Neigungen und individuellen Karriereplänen passt.

Es stellt sich also die Frage, welche beruflichen Chancen aus einem Fernstudium Medizinpädagogik erwachsen können. Medizinpädagogen verfügen über breit gefächerte Kenntnisse und Kompetenzen, die sie für unterschiedlichste Positionen qualifizieren können.

Im Allgemeinen ergeben sich vor allem in den folgenden Bereichen spannende Beschäftigungsmöglichkeiten für berufserfahrene Akademiker mit fundierten Kenntnissen der Medizin und Pädagogik:

  • Kinder- und Jugendhilfe
  • Kliniken und Krankenhäuser
  • Pflegeeinrichtungen
  • Reha-Kliniken
  • Krankenkassen
  • Fachschulen
  • Erwachsenenbildung

So viel kannst du als Medizinpädagogiker/-in verdienen

Eine Karriere im Bereich der Medizinpädagogik sollte selbstverständlich auch angemessen honoriert werden. Insbesondere dann, wenn man sich für ein berufsbegleitendes Fernstudium entscheidet und die damit verbundenen Strapazen in Kauf nimmt, soll sich das Ganze auch bezahlt machen.

Die Verdienstmöglichkeiten sind daher von großer Bedeutung und sollten bereits bei der Studienwahl berücksichtigt werden.

Zunächst ist allerdings festzuhalten, dass es hier je nach Vorbildung, Berufserfahrung, Abschluss und Einsatzbereich mehr oder weniger große Unterschiede gibt. Das durchschnittliche Gehalt von 30.000 Euro bis 60.000 Euro brutto im Jahr liefert aber einen wichtigen Anhaltspunkt zur groben Orientierung.

Das Bachelor-Fernstudium Medizinpädagogik

Ein grundständiges Studium führt seit der Bologna-Reform praktisch europaweit zum berufsqualifizierenden Bachelor, der somit international anerkannt ist.

Das Fernstudium Medizinpädagogik bildet hier keine Ausnahme und führt zum Bachelor als ersten akademischen Grad. Voraussetzung für die Aufnahme eines solchen Studiums ist neben der persönlichen Eignung das (Fach-)Abitur.

Beruflich Qualifizierte und Absolventen einer beruflichen Aufstiegsfortbildung können aber ebenfalls zugelassen werden und dann neben dem Beruf ein Studium ohne Abitur absolvieren.

Die allgemeine Regelstudienzeit von sechs Semestern für einen Bachelor-Studiengang ist im Falle eines berufsbegleitenden Fernstudiums allerdings kaum zu halten.

Wer in Teilzeit neben dem Job studiert, kann das volle Pensum eines Vollzeitstudenten nicht einhalten und muss folglich mehr Zeit einplanen. So sind für ein Bachelor-Fernstudium Medizinpädagogik durchaus bis zu zwölf Semester zu veranschlagen.

Per Fernstudium zum Master in Medizinpädagogik

Da der Bachelor lediglich ein grundständiger Studienabschluss ist, entsteht zuweilen der Wunsch nach einem weiterführenden Studium, das bestenfalls neben dem Beruf zu einem postgradualen Abschluss auf dem Gebiet der Medizinpädagogik führt, denn Absolventen eines solchen weiterführenden Studienganges stehen auch verantwortungsvolle Führungspositionen offen.

Wer bereits ein einschlägiges Erststudium erfolgreich abgeschlossen hat, bringt formal ideale Voraussetzungen für den weiterführenden Master mit. Dieser dauert als Fernstudium dann zwischen vier und acht Semester.

Berufsbegleitende Zertifikate im Bereich Medizinpädagogik

Die Medizinpädagogik wird an einigen Hochschulen gelehrt und ist dann typischerweise Gegenstand eines Studienganges, der mit dem Bachelor oder Master zu einem akademischen Grad führt.

Zuweilen besteht aber auch die Möglichkeit, per Fernstudium eine wissenschaftliche Weiterbildung zu absolvieren und im Zuge dessen ein Hochschulzertifikat zu erlangen. Strenge Voraussetzungen existieren dabei nicht, während zugleich nur ein paar Wochen oder Monate einzukalkulieren sind.

Kosten

Unabhängig davon, um welchen Abschluss es im Fernstudium Medizinpädagogik geht, fallen vielfach nicht unerhebliche Kosten an.

Insbesondere private Hochschulen, die sich über die Studiengebühren finanzieren, sind hier anzuführen und bitten ihre Studierenden ordentlich zur Kasse. Kosten in vier- bis fünfstelliger Höhe sind so keineswegs ungewöhnlich und sorgen dafür, dass ein berufsbegleitendes Fernstudium nicht nur zeitlich, sondern auch finanziell zu einer nicht unerheblichen Belastung werden kann.

Kredite, Ratenzahlungen und auch diverse Förderungen können allerdings helfen, das Fernstudium zu finanzieren.

Diese Inhalte erwarten zukünftige Medizinpädagogiker

Nicht nur die Rahmenbedingungen des Fernstudiums Medizinpädagogik sind bei der Studienwahl entscheidend, sondern auch die Inhalte, die im Zuge dessen behandelt werden.

Je nach angestrebtem Abschluss, Studienkonzept und Angebot an Schwerpunkten variieren die Studieninhalte zwar, aber grundsätzlich widmet sich die Medizinpädagogik stets den folgenden Themen:

  • Medizin
  • Pädagogik
  • Psychologie
  • Didaktik
  • Gesundheitswissenschaft
  • Pflegewissenschaft
  • Soziologie
  • Bildungswissenschaft
  • Projektmanagement
  • Gesundheitsmanagement

Wo kann man Medizinpädagogik berufsbegleitend studieren?

All diejenigen, die an den Inhalten sowie beruflichen Perspektiven der Medizinpädagogik Gefallen finden, entwickeln rasch den Wunsch, ein entsprechendes Studium zu absolvieren. Als Berufstätiger weiß man dabei die Flexibilität eines Fernstudiums ganz besonders zu schätzen.

Allerdings sind Fernstudiengänge weitaus seltener als Präsenzstudiengänge in Vollzeit. Dementsprechend stellt sich immer wieder die Frage, wo man ein berufsbegleitendes Studium der Medizinpädagogik absolvieren kann.

Wer dabei den Bachelor oder Master als akademischen Grad anstrebt, muss sich an eine Hochschule mit akkreditieren Studiengängen wenden. Immer mehr Anbieter engagieren sich hier auf dem Gebiet des berufsbegleitenden Studiums und decken zugleich ein breites Spektrum der Gesundheitswissenschaften ab.

Mit ein wenig Recherche lässt sich also durchaus das eine oder andere akademische Fernstudium der Medizinpädagogik finden. Die Auswahl an Studienmöglichkeiten lässt sich zudem noch steigern, indem man ebenfalls ein duales Studium, Abendstudium oder auch Wochenendstudium in Betracht zieht.

Welche Alternativen gibt es zum Fernstudium Medizinpädagogik?

Nicht nur die Studienform betreffend gibt es die eine oder andere Alternative zum Fernstudium Medizinpädagogik. Auch auf fachlicher Ebene gibt es Ausweichmöglichkeiten. Zunächst ist festzuhalten, dass die Gesundheitspädagogik sowie Pflegepädagogik sehr ähnliche Fächer darstellen.

Darüber hinaus weisen auch die Pädagogik, Pflegewissenschaft, Gesundheitswissenschaft, Rehabilitationswissenschaft, Psychologie und Gerontologie gewisse Parallelen auf. Es lohnt sich also, über den Tellerrand zu schauen und nach interessanten Alternativen zum Medizinpädagogik-Fernstudium Ausschau zu halten.

Unser Fazit

Der interdisziplinäre Ansatz der Medizinpädagogik, der pädagogische und medizinische Inhalte vereint, hat seinen Reiz und bietet zudem interessante Perspektiven.

Mit einem Fernstudium ergibt sich zudem die Möglichkeit, einen entsprechenden Hochschulabschluss neben dem Beruf zu erlangen und auf diese Art und Weise auf die zunehmende Akademisierung in vielen Gesundheitsberufen zu reagieren.

Bevor man sich in dieses Abenteuer stürzt, sollte man aber Informationen sammeln und unbedingt auch das kostenlose Informationsmaterial der Hochschulen unverbindlich anfordern. So kann man sich einen guten Eindruck verschaffen und die richtige Entscheidung treffen.


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