Fernstudium Pädagogik

Das Fernstudium Pädagogik erweist sich immer wieder aufs Neue als interessanter Karrierebaustein und ist die passende Antwort auf die zunehmende Akademisierung im sozialen Bereich. Längst nicht mehr nur Lehrer brauchen ein abgeschlossenes Hochschulstudium, denn unter anderem auch Erzieher/innen kommen immer häufiger im Rahmen ihrer beruflichen Laufbahn an einen Punkt, an dem es ohne akademischen Grad nicht mehr weitergeht.

Dann steht man vor der Entscheidung, ob man sich damit zufriedengibt und die weitere Karriereplanung auf Eis legt oder den Job an den Nagel hängt, um zu studieren. Beide Varianten sind nicht das Wahre, weshalb sich immer mehr Menschen für ein berufsbegleitendes Studium entscheiden.

Dieses ist zwar nicht ohne, aber eine tolle Möglichkeit, Studium und Beruf miteinander zu vereinbaren. Die Flexibilität eines pädagogischen Fernstudiums ist unübertroffen und sorgt dafür, dass in nahezu jeder Lebenssituation ein Studium neben dem Beruf zu bewältigen ist.

Allerdings ist dies kein Kinderspiel und sollte im Vorfeld wohl überlegt sein. Das kostenlose Informationsmaterial, das man bei den meisten Hochschulen unverbindlich anfordern kann, kann hier als wichtige Entscheidungshilfe dienen.

Berufliche Chancen als Pädagoge/-in

Pädagogische Fachkräfte bringen unterschiedlichste Vorbildungen mit und können je nach Qualifikation in unterschiedlichen Bereichen sowie auf verschiedenen Ebenen aktiv werden. So macht es beispielsweise einen gewaltigen Unterschied, ob man ausgebildete Erzieherin ist oder ein universitäres Lehramtsstudium abgeschlossen hat.

All diejenigen, die mit dem berufsbegleitenden Fernstudium Pädagogik liebäugeln, fragen sich somit berechtigterweise, wohin sie dieses beruflich führt. Im Allgemeinen übernehmen Absolventen verantwortungsvolle Führungsaufgaben in den folgenden Bereichen:

  • Kindertagesstätten
  • Betreutes Wohnen
  • Kinder- und Jugendhilfe
  • Beratungsstellen
  • Altenbetreuung
  • Behindertenhilfe
  • Einrichtungen der Erwachsenenbildung
  • Schulen

Das berufsbegleitende Studium Pädagogik kann folglich eine interessante Aufstiegsqualifizierung für ausgebildete Erzieher/innen sein, die nun in die Leitung der Einrichtung aufsteigen wollen. Aber auch Quereinsteiger, die ihre berufliche Zukunft im Sozialwesen sehen und eine relevante Anpassungsqualifizierung erlangen möchten, erschließen sich so vielversprechende Karrierechancen.

So viel kannst du als Pädagoge/-in verdienen

Ein ansprechendes Einkommen macht jede Karriere perfekt und ist ein wesentlicher Antrieb für weitere Qualifizierungen. Studierte Pädagogen kommen in den Genuss interessanter Verdienstmöglichkeiten und können von einem durchschnittlichen Gehalt zwischen 24.000 Euro und 44.000 Euro brutto im Jahr ausgehen, wobei diese Zahlen lediglich der groben Orientierung dienen.

Der berufsbegleitende Bachelor Pädagogik

Menschen, die vielleicht bereits im pädagogischen Bereich tätig sind und um die Karrierechancen nach einem entsprechenden Studium wissen, fassen vielfach ein berufsbegleitendes Bachelor-Studium ins Auge, um so neben dem Beruf einen grundständigen und zugleich international anerkannten akademischen Grad auf dem Gebiet der Pädagogik zu erlangen.

Damit können sie direkt aufsteigen und verantwortungsvollere Aufgaben übernehmen.

Berufsbegleitend zum Master in Pädagogik

Der Bachelor kann sich ohne Frage als wichtiger Karrierebaustein erweisen, doch so richtig interessant wird es oftmals erst mit dem Master. Dabei handelt es sich um den postgradualen Abschluss innerhalb des gestuften Studienmodells, der auf dem grundständigen Bachelor aufbaut und tiefergehendes Wissen und weitreichendere Kompetenzen vermittelt.

Auch im Sozialwesen zeichnet sich seit geraumer Zeit eine zunehmende Akademisierung ab, so dass pädagogische Fachkräfte gut daran tun, neben dem Beruf zu studieren und bei dieser Gelegenheit den Master in Pädagogik anzustreben.

Möglichkeiten zum berufsbegleitenden Erwerb eines Hochschulzertifikats in Pädagogik

Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, sich berufsbegleitend pädagogisch weiterzubilden, ohne direkt ein komplettes Hochschulstudium absolvieren zu müssen. Diverse Fernschulen offerieren Fernkurse und Fernlehrgänge, während an der einen oder anderen Abendschule oder auch Volkshochschule interessante Seminare und Workshops angeboten werden.

Eine vielversprechende Kompromisslösung kann zudem ein Zertifikatsstudium per Fernstudium sein. Dabei kann man sich auf wissenschaftlichem Niveau fortbilden und ein Hochschulzertifikat erwerben. Für pädagogisch Interessierte dürften hier unter anderem die folgenden Themen relevant sein:

  • Coaching
  • Mediation
  • Deutsch als Fremdsprache
  • Kulturpädagogik
  • Ganztagsbetreuung
  • Erwachsenenbildung
  • Inklusion

Welche Voraussetzungen gibt es für das Pädagogikstudium?

Ein Zertifikatsstudium kommt für gewöhnlich ohne strenge Voraussetzungen aus und steht jedermann offen. Wer dahingegen berufsbegleitend mit dem Ziel Bachelor Pädagogik studieren möchte, muss über das (Fach-)Abitur verfügen.

Gegebenenfalls können aber auch beruflich Qualifizierte und Absolventen einer beruflichen Aufstiegsfortbildung zugelassen werden. All diejenigen, die den Master anstreben, müssen über ein erstes einschlägiges Studium verfügen. Zuweilen können noch Zulassungsbeschränkungen, wie zum Beispiel ein NC bestehen.

Die persönlichen Voraussetzungen sollten ebenfalls berücksichtigt werden, denn die Zulassung allein macht noch kein erfolgreiches Studium neben dem Beruf aus. Insbesondere ein flexibles Fernstudium der Pädagogik erfordert neben großem Interesse auch viel Selbstdisziplin, Durchhaltevermögen, Ehrgeiz, Eigenmotivation und Organisationstalent.

Kosten und Dauer

Berufsbegleitende Studiengänge aus dem Bereich der Pädagogik eröffnen pädagogischen Fachkräften und Quereinsteigern ins Sozialwesen vielfältige Perspektiven. Ein akademisches Fernstudium trotz Job zu absolvieren, verlangt den Teilnehmern unter anderem viel Geduld ab, denn die allgemeine Regelstudienzeit wird dabei üblicherweise überschritten.

So muss man für den Bachelor zwischen sechs und zwölf Semestern einplanen. Auch auf dem Weg zum Master ist Durchhaltevermögen gefordert, da das postgraduale Aufbaustudium neben dem Beruf zwischen drei und acht Semestern in Anspruch nehmen kann. Die große Spannweite bei der Dauer kommt durch die enorme Flexibilität zustande, die zu den großen Vorteilen eines berufsbegleitenden Pädagogik-Studiums gehört.

Obgleich Bildung keine Frage des Geldes sein sollte, darf man hinsichtlich eines berufsbegleitenden Fernstudiums die Kosten nicht außer Acht lassen. Je nach Hochschule und Studiengang müssen angehende Pädagogen mehr oder weniger tief in die Tasche greifen und beispielsweise 2.000 Euro bis 15.000 Euro investieren.

Konkrete Zahlen finden sich im kostenlosen Informationsmaterial, das unverbindlich angefordert werden kann und unter anderem auch über die Studiengebühren Auskunft gibt.

Diese Inhalte erwarten zukünftige Pädagogen

In vielen Fällen stellt sich auch die Frage, worum es im Studium der Pädagogik überhaupt geht. Dabei spielt es keine Rolle, ob in Vollzeit oder berufsbegleitend studiert wird, denn wesentliche inhaltliche Differenzen existieren in dieser Hinsicht nicht.

Von Studiengang zu Studiengang kann es aber natürlich durchaus Unterschiede geben. Die Grundlagen, die im Pädagogikstudium absoluter Standard sind, sind vor allem die folgenden Themen:

  • Allgemeine Pädagogik
  • Soziologie
  • Psychologie
  • Didaktik
  • Entwicklungspsychologie
  • Anthropologie

Bereits während der Studienzeit können angehende Pädagogen außerdem Schwerpunkte setzen und beispielsweise aus den folgenden Spezialisierungen auswählen:

  • Medienpädagogik
  • Wirtschaftspädagogik
  • Betriebspädagogik
  • Elementarpädagogik
  • Erwachsenenbildung
  • Sozialpädagogik
  • Geragogik

Was bedeutet Pädagogik?

Während der Begriff Erziehungswissenschaften keiner weiteren Erklärung bedarf und unmissverständlich ist, wirft die Bedeutung des Wortes Pädagogik zuweilen Fragen auf. All diejenigen, die beispielsweise ein berufsbegleitendes Fernstudium der Pädagogik in Betracht ziehen und sich im Zuge dessen auf eine immense Doppelbelastung einlassen, sollten genau wissen, worum es dabei geht.

Die Studieninhalte sowie beruflichen Perspektiven vermitteln diesbezüglich zwar einen guten Eindruck, aber es schadet auch nicht, die Definition der Pädagogik zu kennen. Wissenswert ist in diesem Zusammenhang, dass der Begriff aus dem Griechischen stammt und im Deutschen mit Kunst der Kindesführung übersetzt werden kann.

Eingedeutscht ist dann von den Erziehungswissenschaften die Rede, wobei dieser Ausdruck nicht das gesamte Spektrum der Pädagogik wiedergibt. In Zeiten des lebenslangen Lernens geht es in der modernen Pädagogik schließlich längst nicht mehr nur um die Bildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen, sondern unter anderem auch zu einem wesentlichen Teil um die Erwachsenenbildung.

Wie kann man Pädagogik berufsbegleitend studieren?

Berufstätige, die Gefallen an dem Studiengang Pädagogik finden, können trotz Job studieren, indem sie auf berufsbegleitende Studiengänge setzen. An einigen Hochschulen existieren entsprechende Studienangebote, die speziell auf Menschen mit beruflichen und/oder familiären Verpflichtungen zugeschnitten sind.

Aufgrund der recht unterschiedlichen Lebenssituationen können die Anforderungen an ein berufsbegleitendes Studium im Einzelfall recht unterschiedlich ausfallen. Es ist also nicht verwunderlich, dass sich in den vergangenen Jahren verschiedene Formen des Studiums neben dem Beruf etabliert haben. Nachfolgend findet sich eine kurze Übersicht über die gängigen Studienformen:

  • Fernstudium
  • Teilzeitstudium
  • Duales Studium
  • Abendstudium
  • Wochenendstudium

Angehende Pädagogen, die berufsbegleitend studieren möchten, sollten sich mit den Abläufen der einzelnen Varianten befassen. Unter Berücksichtigung der persönlichen Lebensumstände lässt sich dann ein geeigneter Pädagogik-Studiengang finden.

Welche Alternativen gibt es zum Fernstudium Pädagogik?

In Zusammenhang mit einem berufsbegleitenden Studiengang fällt die Wahl oftmals auf ein Fernstudium, was angesichts der örtlichen und zeitlichen Unabhängigkeit auch nicht verwunderlich ist.

Damit richtig umzugehen, kann jedoch eine echte Herausforderung sein und nur gelingen, wenn man viel Disziplin, Motivation, Ehrgeiz, Durchhaltevermögen und ein funktionierendes Zeitmanagement mitbringt. Ist all dies gegeben, stehen die Chancen für ein erfolgreiches Fernstudium recht gut.

Die Hochschulen wissen um die Popularität von Fernstudiengängen und halten auch der Pädagogik ähnliche Fächer bereit. Als Alternativen zum Pädagogikstudium können unter anderem die folgenden Optionen infrage kommen:

  • Fernstudium Psychologie
  • Fernstudium Sozialpädagogik
  • Fernstudium Heilpädagogik
  • Fernstudium Erwachsenenbildung
  • Fernstudium Bildungswissenschaften

Gut zu wissen

Obgleich viele berufsbegleitende Studiengänge aus dem Bereich der Pädagogik beispielsweise eine Erzieherausbildung voraussetzen, haben auch Quereinsteiger die Chance, sich entsprechend zu qualifizieren. Das eine oder andere Fernstudium setzt keine Vorkenntnisse voraus.

Unter Umständen benötigt man noch nicht einmal das Abitur, um die Zulassungsbedingungen zu erfüllen. Ganz so streng, wie dies zunächst den Anschein hat, sind die Voraussetzungen für ein berufsbegleitendes Pädagogikstudium also doch nicht. Es lohnt sich folglich für alle Interessierten, sich eingehend zu informieren und anhand des kostenlosen Informationsmaterials, das man unverbindlich anfordern kann, einen ersten Eindruck von dem Pädagogik-Studium neben dem Beruf zu verschaffen.


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