Fernstudium Mentaltrainer

Per Fernstudium Mentaltrainer/in zu werden, erscheint vielen Menschen geradezu ideal, denn einerseits kommen sie in den Genuss umfassender Freiheiten und erhalten andererseits eine fundierte Ausbildung auf dem Gebiet des Mentaltrainings, die ihnen spannende Perspektiven eröffnet und zudem zu ihrer persönlichen Entwicklung beitragen kann.

Durch gezieltes mentales Training kann man viel erreichen, schließlich gibt es noch mehr als das physische Training, das eher der Körperertüchtigung dient. All diejenigen, die sich entsprechendes Wissen aneignen möchten, können dies mehr oder weniger nebenbei per Fernstudium tun.

Die Popularität des Fernstudiums zum Mentaltrainer lässt sich angesichts der Vorteile problemlos erklären. Gleichzeitig müssen Interessierte realistisch bleiben und bedenken, dass es keinen akademischen Grad gibt und es sich daher eher um einen Fernlehrgang auf dem Gebiet des Mentaltrainings handelt.

Dieser ist zudem kein Kinderspiel, sondern eine ernstzunehmende Herausforderung. Bevor man sich in dieses Abenteuer stürzt, sollte man sich als angehende/r Mentaltrainer/in eingehend informieren. Nur nach eingehender Recherche kann man die richtige Entscheidung treffen und so gegebenenfalls die Weichen für eine aussichtsreiche Zukunft als Mentaltrainer/in stellen. Das kostenlose Informationsmaterial unverbindlich anzufordern, ist somit das Mindeste.

Berufliche Chancen als Mentaltrainer/in

Mentaltrainer/in ist keine geschützte Berufsbezeichnung, so dass entsprechende Qualifizierungen ohne allgemeine Anerkennung daherkommen. Daher stellt sich unweigerlich die Frage, ob sich eine entsprechende Qualifizierung beispielsweise per Fernkurs überhaupt lohnt.

Grundsätzlich muss man sich dies selbst beantworten und sollte dabei besondere Rücksicht auf die Karrierechancen im Mentaltraining nehmen.

In der Regel sind Mentaltrainer/innen im Coaching-Bereich unterwegs und arbeiten daran, die Leistungsfähigkeit ihrer Klienten mithilfe der Macht der Gedanken nachhaltig zu steigern. Zu diesem Zweck helfen sie dabei, alte Gewohnheiten abzulegen, neue Denkmuster zu verinnerlichen und sich neue Gewohnheiten anzueignen.

Auf diese Art und Weise soll ein gesteigertes Wohnbefinden bei optimierter Leistungsfähigkeit erreicht werden. Diese Kompetenzen sind in vielen Bereichen gefordert und bescheren Mentaltrainern vor allem in den folgenden Bereichen exzellente Perspektiven:

  • Kliniken und Krankenhäuser
  • Therapieeinrichtungen
  • Beratungsstellen
  • Erwachsenenbildung
  • Soziale Einrichtungen
  • Reha-Zentren
  • Fitnessstudios
  • Wellness-Einrichtungen

Als Mentaltrainer/in ist man dabei häufig als Coach selbständig tätig, wobei ein Angestelltenverhältnis keineswegs ausgeschlossen ist. Die beruflichen Aussichten gestalten sich dabei besonders positiv, wenn es sich um eine per Fernstudium erlangte Zusatzqualifikation handelt. Dadurch kann man auch einschlägige Berufspraxis nachweisen und bringt somit alles für eine vielversprechende Coaching-Karriere mit.

So viel kannst du als Mentaltrainer/in verdienen

Da es weder einen offiziellen Berufsabschluss als Mentaltrainer/in noch ein verbindliches Berufsbild gibt, gestaltet es sich zuweilen schwierig, Auskünfte hinsichtlich der Verdienstmöglichkeiten als Mentaltrainer/in zu erteilen. Vor allem der Umstand, dass es sich typischerweise um eine zusätzliche Qualifikation handelt, sorgt für sehr unterschiedliche Ausgangssituationen, woraus wiederum stark variierende Einkommen resultieren.

Wer mit dem Gedanken spielt, im Mentaltraining beruflich Fuß zu fassen, will allerdings die eigene Karriere optimieren und daher schon vorab wissen, wie es mit dem Verdienst aussieht. Trotz unterschiedlichster Einflussfaktoren lässt sich das durchschnittliche Gehalt auf etwa 30.000 Euro bis 60.000 Euro brutto im Jahr beziffern.

Das berufsbegleitende Fernstudium Mentaltrainer

Das Mentaltraining ist ohne Frage ein reizvolles Terrain und spricht daher viele Menschen sehr an. Zunächst haben diese vielleicht vor allem Interesse daran, sich selbst zu optimieren. Aber auch eine Coaching-Karriere erscheint überaus verlockend. Wer nun die betreffenden Kenntnisse und Kompetenzen anstrebt, muss seine Berufstätigkeit aber keineswegs für die Mentaltrainer-Ausbildung unterbrechen, sondern kann diese gewissermaßen nebenbei absolvieren.

Möglich macht dies ein Mentaltrainer-Fernstudium, das allerdings zu keinem akademischen Grad führt. Korrekt muss dieses also eher als Fernkurs bezeichnet werden. Mithilfe des klassischen Fernunterrichts und des modernen E-Learnings kann man in die Welt des Mentaltrainings eintauchen und sich umfassende Kenntnisse aneignen, die einen beruflich weiterbringen.

Welche Voraussetzungen brauchst du für das Mentaltrainerstudium?

Das Fernstudium Mentaltrainer ist eigentlich gar kein Fernstudium, sondern kommt eher als Fernkurs ohne besondere Voraussetzungen daher. Verschiedene Institutionen machen allerdings deutlich, dass eine einschlägige Vorbildung von Vorteil ist. Ansonsten braucht man für einen Fernlehrgang viel Disziplin, eine hohe Belastbarkeit sowie einen eisernen Willen.

Kosten und Dauer

Wer per Fernstudium Mentaltrainer/in werden möchte, sollte vorab in Erfahrung bringen, wie lange dies dauert. Pauschale Angaben kann es aufgrund der erheblichen Unterschiede kaum geben. Die Bandbreite reicht von wenigen Wochen bis hin zu mehreren Jahren. Abgesehen von dem Umfang sowie dem jeweiligen Konzept ist vor allem das persönliche Lerntempo ausschlaggebend.

In die Fernausbildung zum Mentaltrainer muss man nicht nur Zeit und Kraft, sondern auch Geld investieren. Die privaten Fernschulen finanzieren sich über die Gebühren, so dass durchaus beträchtliche Kosten im drei- bis vierstelligen Bereich anfallen können.

Diese Inhalte erwarten dich im Mentaltrainingstudium

Dass das Fernstudium Mentaltraining kein echtes Fernstudium ist und zu keinem akademischen Grad führt, sollte klar sein. Interessierte müssen dies unbedingt wissen, um keine falschen Erwartungen mit dem Abschluss als Mentaltrainer/in zu verbinden. Dass die Mentaltrainer-Ausbildung per Fernlehrgang trotzdem eine ernstzunehmende Qualifikation darstellt, veranschaulichen dabei die folgenden typischen Inhalte:

  • Psychologie
  • Neurologie
  • Pädagogik
  • Didaktik
  • Wahrnehmung
  • Stressmanagement
  • Kommunikation
  • Entspannungsverfahren
  • Atemtechniken
  • Sport und Bewegung
  • Visualisierung
  • Lerntechniken

Warum sollte man Mentaltrainer/in werden?

Die hohen Anforderungen der heutigen Gesellschaft sowie der permanent herrschende Stress setzen die Menschen dauerhaft unter Druck, was wiederum zu einer massiven Belastung führt. Dass vielfach von einer regelrechten Stressgesellschaft die Rede ist und zudem immer mehr Menschen kaum noch mithalten können und mitunter sogar ein Burn-out erleiden, ist somit nicht verwunderlich.

Genau hier setzt das Mentaltraining an, das sich die Macht der Gedanken zunutze macht, um das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit zu steigern. Das Mentaltraining passt somit hervorragend in die heutige Zeit.

Es lohnt sich aber nicht nur, Mentaltrainer/in zu werden, sondern auch eine entsprechende Ausbildung per Fernstudium ins Auge zu fassen. Zeitlich und örtlich unabhängig kann man die Mentaltrainer-Ausbildung als zusätzliche Qualifizierung absolvieren und profitiert so von der berufsbegleitenden Form eines Fernlehrganges.

Gibt es Alternativen zum Fernstudium Mentaltrainer?

Dass es einige gute Gründe für eine Fernausbildung als Mentaltrainer/in gibt, steht außer Frage. Dennoch existieren auch interessante Alternativen, die ebenfalls reizvoll sein können. Dies gilt beispielsweise für die folgenden Qualifikationen:

  • Entspannungstrainer/in
  • Heilpraktiker/in
  • Heilpraktiker/in für Psychotherapie
  • Personal Coach
  • Business Coach

Außerdem muss es auch keine Mentaltrainer-Ausbildung per Fernstudium sein, schließlich kann man sich auch per Abendkurs, Wochenendlehrgang, Seminar oder Bildungsurlaub neben dem Beruf und/oder der Familie qualifizieren.

Gut zu wissen

Die formalen Voraussetzungen für ein Fernstudium Mentaltraining beziehungsweise eine anderweitige Mentaltrainer-Ausbildung können sehr unterschiedlich ausfallen, so dass durchaus verschiedene Zielgruppen angesprochen werden. Dennoch sollte man bedenken, dass es sich vor allem um eine spannende Zusatzqualifikation handelt. Vornehmlich Angehörige der folgenden Berufe sollten in dem Mentaltraining eine Chance sehen, weiter voranzukommen:

  • Ärztinnen und Ärzte
  • Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten
  • Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten
  • Heilpraktiker/innen
  • Logopädinnen und Logopäden
  • Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten
  • Lehrer/innen
  • Erzieher/innen

Eine entsprechende Vorbildung ist zwar nicht unbedingt ein Muss, aber schon von Vorteil. Durch den Berufsabschluss und die umfassende Berufspraxis ist es auch nicht so bedeutend, dass das Mentaltrainer-Fernstudium zu keinem offiziellen Abschluss führt.


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