Fernstudium Gesundheitsökonomie

Gesundheit und Wirtschaft sind zwei Disziplinen, die auf den ersten Blick in keiner Weise zusammenpassen. Eine wirtschaftliche Betrachtung erscheint im Gesundheitswesen fehl am Platze, schließlich geht es dort um Leben und Tod, so dass ökonomische Aspekte irrelevant sein sollten.

Wer aber in der Pflege oder im Gesundheitssektor tätig ist, weiß, dass die Wirtschaftlichkeit dort nicht außer Acht gelassen werden darf. Die Kunst besteht hier somit darin, Wirtschaft und Gesundheit miteinander zu vereinbaren. Das Fernstudium Gesundheitsökonomie vermittelt entsprechenden Fachkräften umfassende Kompetenz und kommt zugleich sehr flexibel daher.

Unabhängig davon, ob es um ein akademisches Online-Studium oder einen Fernlehrgang in Sachen Gesundheitsökonomie geht, ist das Fernlernen eine nicht zu unterschätzende Herausforderung.

Man wird zwar mithilfe der digitalen Medien unterstützt, muss aber dennoch größtenteils autodidaktisch vorgehen. Es ist somit ratsam, sich eingehend zu informieren. Hier auf Fernstudium.com finden sich umfangreiche Informationen zum berufsbegleitenden Studium Gesundheitsökonomie.

Berufliche Chancen im Bereich Gesundheitsökonomie

Fundierte Qualifikationen auf dem Gebiet der Gesundheitsökonomie steigern einerseits den Bildungsstand und sorgen andererseits für gute Berufsaussichten. Fachkräfte, die sich mit dem Gesundheitswesen auskennen und zugleich ökonomisch geschult sind, werden vor allem an Schnittstellenpositionen gebraucht und erweisen sich vielfach als wichtige Entscheidungsträger.

Das Personalwesen, das Qualitätsmanagement, die Organisation oder auch das Rechnungswesen können hier zu den zentralen Aufgabengebieten gehören. Beschäftigungsmöglichkeiten ergeben sich für Gesundheitsökonomen vor allem in den folgenden Bereichen:

  • Kliniken und Krankenhäuser
  • Gesundheitszentren
  • Krankenkassen
  • Pflegeeinrichtungen
  • Therapieeinrichtungen
  • Rehabilitationskliniken
  • Pflegedienste
  • Behindertenhilfe
  • Gesundheitsämter

So viel kannst du im Bereich Gesundheitsökonomie verdienen

Gesundheit ist ohne Frage das höchste Gut und mit Geld nicht aufzuwiegen, weshalb die Existenz der Gesundheitsökonomie zunächst irritierend sein kann. Man muss sich allerdings vor Augen führen, dass die medizinische Versorgung ebenfalls finanziert werden muss.

Wirtschaftliches Arbeiten ist im Gesundheitssektor so zwar immer wieder ein Drahtseilakt, aber dennoch unerlässlich, um die vorhandenen Ressourcen optimal zu nutzen. Es ist daher auch vollkommen legitim, dass man die Verdienstmöglichkeiten in der Gesundheitsökonomie hinterfragt.

Je nach Position, Einsatzbereich und Qualifikationsprofil kann es hier Unterschiede geben, doch im Allgemeinen ist das durchschnittliche Gehalt von rund 36.000 Euro bis 60.000 Euro brutto im Jahr ein guter Anhaltspunkt.

Das berufsbegleitende Fernstudium Gesundheitsökonomie

All diejenigen, die die Notwendigkeit der Gesundheitsökonomie einsehen und darin eine spannende Laufbahn sehen, können enorm von einem entsprechenden Fernstudium profitieren. Vor allem Menschen, die im Gesundheitswesen oder in der Pflege tätig sind und ihre fachliche Kompetenz erweitern wollen, um weiter auf der Karriereleiter aufzusteigen, liegen mit einem solchen berufsbegleitenden Studium goldrichtig.

Digitale Skripte, virtuelle Klassenzimmer, Chats, Foren und viele weitere E-Learning-Angebote machen daraus ein modernes Online-Studium der Gesundheitsökonomie. Selbst Fernlehrgänge finden mittlerweile vornehmlich online statt und zeigen, dass die Digitalisierung im Bildungsbereich längst Früchte getragen hat.

Zeitliche und örtliche Unabhängigkeit ist hier an der Tagesordnung und garantiert eine gute Vereinbarkeit mit dem Beruf und/oder der Familie.

Diese Inhalte erwarten dich im Fernstudiengang Gesundheitsökonomie

Dass Gesundheit und Wirtschaft zwei sehr unterschiedliche Fachbereiche sind, die eigentlich keine Berührungspunkte aufweisen, liegt in der Natur der Sache. Umso erstaunlicher ist es, wie gut die Kombination im Rahmen eines Studiums der Gesundheitsökonomie funktioniert.

Die Studierenden befassen sich mit maßgeschneiderten Inhalten und werden so zu versierten Experten der Gesundheitswirtschaft. Je nach Anbieter und Studiengang kann es zwar inhaltliche Unterschiede geben, aber die nachfolgenden Themen sind in der Gesundheitsökonomie Standard und dementsprechend üblicherweise auf dem Studienplan zu finden:

  • Betriebswirtschaftslehre
  • Volkswirtschaftslehre
  • Gesundheitswissenschaft
  • Pflegewissenschaft
  • Sozialwissenschaft
  • Mathematik
  • Grundlagen der Medizin
  • Rechnungswesen
  • Personalwesen
  • Investition und Finanzierung
  • Kosten- und Leistungsrechnung
  • Organisation
  • Recht
  • Kommunikation
  • Einkauf
  • Qualitätssicherung
  • Gesundheitsmanagement
  • Unternehmensführung

Voraussetzungen, Dauer und Kosten

Wer im Zuge eines Studiums neben dem Beruf einen akademischen Grad erlangen möchte, strebt entweder den grundständigen Bachelor oder weiterführenden Master an. Beide Abschlüsse sind international anerkannt und vielversprechende Karrierebausteine. Außerdem verlangen sie den Studierenden Interesse am Gesundheitswesen sowie an wirtschaftlichen Zusammenhängen ab.

Weiterhin erfordert das Fernlernen ein organisiertes, engagiertes, motiviertes und diszipliniertes Vorgehen. Abgesehen von den persönlichen Eigenschaften sollten auch die formalen Rahmenbedingungen Beachtung finden. Daher gibt es im Folgenden einen kleinen Überblick.

  • Bachelor
    Voraussetzungen: (Fach-)Abitur, berufliche Qualifizierung oder abgeschlossene Aufstiegsfortbildung
    Dauer: sechs bis zwölf Semester
  • Master
    Voraussetzungen: einschlägiges Erststudium mit mindestens Bachelor-Abschluss
    Dauer: vier bis acht Semester

Für ein berufsbegleitendes Studium werden oftmals auch hohe Gebühren fällig. Angehende Gesundheitsökonomen sollten sich daher Gedanken darüber machen, wie sie die Kosten von beispielsweise 3.000 Euro bis 15.000 Euro finanzieren können.

Ersparnisse sind hier überaus hilfreich, aber oftmals lässt sich der Anbieter auch auf eine Ratenzahlung ein. Ansonsten gibt es auch noch BAföG, Stipendien und Studienkredite. Am Geld sollte das Vorhaben, Gesundheitsökonomie nebenbei zu studieren, also nicht scheitern.

Für wen bietet sich ein Gesundheitsökonomie-Fernstudium besonders an?

Kenntnisse der Gesundheitsökonomie können in vielerlei Hinsicht von Nutzen sein. Wer beispielsweise den Quereinstieg ins Gesundheitswesen schaffen und dort eine Führungsposition bekleiden möchte, trifft damit eine ausgezeichnete Wahl.

Besonders gut geeignet ist der flexible Fernstudiengang Gesundheitsökonomie jedoch für Fachkräfte aus der Pflege beziehungsweise dem Gesundheitssektor, die trotz beruflicher und/oder privater Verpflichtungen auf die zunehmende Akademisierung reagieren möchten. Vor allem für Angehörige der folgenden Berufe kann das Gesundheitsökonomie-Studium den ersehnten Aufstieg begünstigen:

  • Kaufleute im Gesundheitswesen
  • Altenpfleger/innen
  • Gesundheits- und Krankenpfleger/innen
  • Medizinische Fachangestellte

Welche Alternativen gibt es zum Fernstudium Gesundheitsökonomie?

Der online-basierte Fernstudiengang Gesundheitsökonomie wirkt ohne Frage verlockend und kann vielfach punkten, denn einerseits wird den Studierenden eine hohe Flexibilität zuteil und andererseits geht es um ein überaus spannendes Fach.

Wer sich mit dem Fernlernen nicht anfreunden kann, sollte ein anderes berufsbegleitendes Studium ins Auge fassen und an die folgenden Studienmöglichkeiten denken:

  • Abendstudium
  • Wochenendstudium
  • anderweitiges Teilzeitstudium

Außerdem gibt es noch Fernkurse, die zwar ebenfalls auf Distanzunterricht setzen, dabei aber keinen wissenschaftlichen Anspruch verfolgen. Ein solcher Fernlehrgang führt zu keinem akademischen Grad und ist daher eher als berufliche Weiterbildung zu werten. Hier gibt es beispielsweise die folgenden Optionen:

  • Betriebliches Gesundheitsmanagement
  • Gesundheitstourismus
  • Gesundheitsförderung
  • Qualitätsmanagement in Sozial-, Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen

Möglicherweise ist aber auch die Gesundheitsökonomie nicht unbedingt der gewünschte Weg. Dann kann man vielleicht darüber nachdenken, stattdessen Gesundheitswissenschaft, Pflegemanagement oder Sozialwirtschaft berufsbegleitend zu studieren.

Gut zu wissen

Die erste große Herausforderung vermuten Interessierte typischerweise zu Beginn des Gesundheitsökonomie-Studiums neben dem Beruf, da sie ihren Alltag neu ordnen müssen. Dies ist ohne Frage eine schwierige Zeit, die viel Einsatzbereitschaft erfordert, aber dies beginnt schon lange vor dem eigentlichen Studienbeginn.

Wer nebenbei Gesundheitsökonom werden möchte, muss den richtigen Anbieter finden und auch wissen, ob es ein Fernstudiengang, ein anderes berufsbegleitendes Studium oder ein Fernkurs sein soll. Die Entscheidungsfindung ist folglich sehr herausfordernd und darf nicht unterschätzt werden.

Daher ist es wichtig, vorab sorgsam zu recherchieren und das kostenlose Informationsmaterial unverbindlich anzufordern. Außerdem besteht oftmals die Möglichkeit eines Probestudiums, um festzustellen, ob man damit die richtige Wahl trifft.


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