Fernstudium Prävention und Gesundheitspsychologie

Ärzte und Pflegekräfte kümmern sich in erster Linie um erkrankte Menschen und versuchen, diese zu heilen oder ihnen zumindest Linderung zu verschaffen. In vielen Fällen ist es aber sinnvoll, deutlich früher anzusetzen und die Entstehung von Krankheiten zu verhindern.

Genau hier setzt das Fernstudium Prävention und Gesundheitspsychologie an, das sich der Förderung der Gesundheit verschrieben hat. Getreu dem Motto „Vorsicht ist besser als Nachsicht“ soll so die Basis für ein gesundes und zufriedenes Leben geschaffen werden.

Körper und Geist sind gleichermaßen inbegriffen, schließlich bedingen sich physische und psychische Gesundheit zu einem nicht unerheblichen Maße gegenseitig. Menschen, die sich dessen bewusst sind und gleichzeitig nach Möglichkeiten suchen, im Gesundheitswesen Karriere zu machen, dürften früher oder später auf das berufsbegleitende Fernstudium Prävention und Gesundheitspsychologie stoßen.

Bevor man sich dieser speziellen Herausforderung stellt, ist aber eine umfassende Recherche angezeigt. Das Fernstudium Prävention und Gesundheitspsychologie wirft bei berufstätigen Studieninteressierten vielfach Fragen auf, so dass zunächst Klärungsbedarf besteht. In vielen Fällen hilft es, sich im Internet zu informieren.

Darüber hinaus geben die Hochschulen gerne bereitwillig Auskunft und stellen kostenloses Informationsmaterial zu ihren Fernstudiengängen zur Verfügung. Mit ein wenig Eigeninitiative können sich Interessenten ein eigenes Bild machen und abschätzen, inwiefern das Fernstudium Prävention und Gesundheitspsychologie ihren Karriereplänen entspricht.

Berufliche Chancen im Bereich Prävention und Gesundheitspsychologie

Es stellt sich natürlich die Frage, welche beruflichen Chancen ein akademischer Abschluss im Bereich Prävention und Gesundheitspsychologie bietet. Auf den ersten Blick mag es als Nachteil erscheinen, dass man einerseits ein gesundheitswissenschaftliches Fach studiert, ohne jedoch den Arztberuf ergreifen zu können.

Dies ist aber nicht zwingend ein Manko, schließlich bietet das Gesundheitswesen weitaus mehr berufliche Perspektiven und erscheint längst nicht nur Medizinern als spannendes Tätigkeitsfeld. Wer Prävention und Gesundheitspsychologie studiert hat, schließt vielmehr eine Lücke und ergänzt die Versorgung durch Ärzte und Pflegekräfte.

Chronische Erkrankungen und psychische Störungen sind Herausforderungen, die umfassende Konzepte erfordern. Prävention und Gesundheitspsychologie sind für das Gesundheitssystem mindestens ebenso wichtig wie die Therapie. Im Idealfall entstehen Krankheiten erst gar nicht oder setzen sich zumindest nicht fest, wodurch einerseits dem Einzelnen und andererseits auch der ganzen Gesellschaft geholfen wird.

Absolventen des Fachs Prävention und Gesundheitspsychologie können so einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit der Bevölkerung leisten und gleichzeitig für weniger Krankenstände im beruflichen Umfeld sorgen.

Gesundheitspsychologen und Experten auf dem Gebiet der Gesundheitsförderung werden im Beruf vielfach damit betraut, Krankheiten zu reduzieren, um unter anderem die daraus resultierenden Kosten zu minimieren.

Nach einem entsprechenden Studium ergeben sich im Gesundheitssektor facettenreiche Perspektiven. Insbesondere in den folgenden Bereichen winken Absolventen des Studiums Prävention und Gesundheitspsychologie interessante Beschäftigungsmöglichkeiten:

  • Reha-Einrichtungen
  • Kliniken und Krankenhäuser
  • Krankenkassen
  • Gesundheitsämter
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement
  • Beratungsstellen
  • Organisationen und Verbände
  • Therapiezentren

So viel kannst du im Bereich Prävention und Gesundheitspsychologie verdienen

Dass man als Absolvent des Studiums Prävention und Gesundheitspsychologie etwas bewegen und anderen Menschen zu mehr Wohlbefinden verhelfen kann, ist zumeist sehr erfüllend und sorgt dafür, dass viele Menschen in dieser Tätigkeit ihre Berufung finden. Nichtsdestotrotz spielen die Verdienstmöglichkeiten eine nicht unerhebliche Rolle und sollten bei Betrachtung des Berufsbildes ausreichend Aufmerksamkeit erhalten.

Es ist natürlich Fakt, dass das Einkommen von Fall zu Fall variiert, weil Faktoren wie die Qualifikationen, Erfahrungen und auch der Einsatzbereich hier maßgebend sind. Dennoch kann man sich anhand des durchschnittlichen Gehalts, das zwischen 28.000 Euro und 45.000 Euro brutto im Jahr liegt, einen ersten Eindruck von der Einkommenssituation verschaffen.

Das Bachelor-Fernstudium Prävention und Gesundheitspsychologie

Wer Interesse an dem Fach Prävention und Gesundheitspsychologie hat, aber nicht seinen Job für das Studium aufgeben möchte, findet an der einen oder anderen Hochschule ein entsprechendes Fernstudium mit dem Ziel Bachelor.

Unter der Voraussetzung, dass man über das (Fach-)Abitur verfügt oder als beruflich Qualifizierter beziehungsweise Absolvent einer beruflichen Aufstiegsfortbildung zu dem grundständigen und berufsqualifizierenden Studium zugelassen wird, kann man in sechs bis zwölf Semestern den Bachelor in Prävention und Gesundheitspsychologie berufsbegleitend per Fernstudium erlangen.

Per Fernstudium zum Master in Prävention und Gesundheitspsychologie

Insbesondere verantwortungsvolle Führungspositionen erfordern vielfach ein postgraduales Studium, das durchaus auch als Master-Fernstudium neben dem Beruf stattfinden kann.

Wer auf diese Art und Weise Prävention und Gesundheitspsychologie studieren möchte, kann parallel wertvolle Berufserfahrungen sammeln und so nach dem Master-Abschluss karrieretechnisch durchstarten.

Zunächst muss man aber einen einschlägigen Bachelor nachweisen können, um zugelassen zu werden. Aufgrund der hohen Flexibilität des Master-Fernstudiums Prävention und Gesundheitspsychologie kann die Studiendauer zwischen vier und acht Semestern variieren.

Berufsbegleitende Zertifikate im Bereich Prävention und Gesundheitspsychologie

Zuweilen führt ein Fernstudium Prävention und Gesundheitspsychologie auch nicht zum Bachelor oder Master, so dass den berufstätigen Teilnehmern kein akademischer Grad winkt. Stattdessen können sie vielleicht ein Hochschulzertifikat berufsbegleitend erlangen und so eine wissenschaftliche Weiterbildung absolvieren.

Strenge Voraussetzungen oder auch lange Studienzeiten sind dabei nicht zu befürchten, wodurch sich für eine große Zahl an Interessenten die Möglichkeit eines berufsbegleitenden Hochschulzertifikats ergibt.

Kosten

Unabhängig davon, welchen Abschluss man im Fernstudium Prävention und Gesundheitspsychologie anstrebt, muss man sich vorab mit den Kosten auseinandersetzen. Die zumeist privaten Anbieter finanzieren ihren gesamten Lehrbetrieb einzig und allein über die Studiengebühren, die dementsprechend hoch ausfallen können.

So können mitunter ein paar Tausend Euro zusammenkommen. Als Gegenleistung erhält man aber die Möglichkeit, einen wissenschaftlich fundierten Abschluss trotz Job und mit maximaler Flexibilität zu erlangen.

Inhalte im Fernstudium Prävention und Gesundheitspsychologie

Die Rahmenbedingungen des Fernstudiums Prävention und Gesundheitspsychologie sind maßgebende Faktoren dafür, ob man das berufsbegleitende Studium realisieren kann oder nicht.

Aber auch die Inhalte dürften wichtig für die Studienwahl sein, schließlich geben sie Auskunft darüber, welche Kenntnisse und Kompetenzen erworben werden und welche beruflichen Chancen sich ergeben.

Je nach Studiengang und Hochschule kann es zwar Unterschiede geben, aber grundsätzlich ist im Fernstudium Prävention und Gesundheitspsychologie mit den folgenden Studieninhalten zu rechnen:

  • Grundlagen der Medizin
  • Gesundheitswissenschaft
  • Prävention
  • Psychologie
  • Sozialarbeit
  • Gesundheitsförderung
  • Coaching
  • Gesundheitsmanagement

Wo kann man Prävention und Gesundheitspsychologie berufsbegleitend studieren?

Als Anbieter des flexiblen und dennoch wissenschaftlich fundierten Fernstudiums Prävention und Gesundheitspsychologie kommen grundsätzlich alle Hochschulen in Betracht, die einerseits gesundheitswissenschaftliche Studiengänge bereithalten und andererseits in besonderem Maße auf das berufsbegleitende Studium setzen.

Dies kann zwar zuweilen auch auf staatliche Hochschulen zutreffen, private Anbieter dominieren hier aber eindeutig.

Welche Alternativen gibt es zum Fernstudium Prävention und Gesundheitspsychologie?

Anstelle eines Fernstudiums Prävention und Gesundheitspsychologie kann man mitunter auch eine Weiterbildung neben dem Beruf absolvieren und sich so beispielsweise als Fachwirt/in für Prävention und Gesundheitsförderung (IHK) qualifizieren.

Wer jedoch einen akademischen Fernstudiengang bevorzugt, sollte auch die folgenden Fächer im Rahmen der persönlichen Studienwahl berücksichtigen:

  • Psychologie
  • Gesundheitswissenschaft
  • Rehabilitationswissenschaft
  • Therapiewissenschaft
  • Pflegewissenschaft
  • Gesundheitsmanagement
  • Pädagogische Psychologie

Es ist weiterhin festzuhalten, dass es nicht zwingend ein Fernstudium sein muss. Als berufsbegleitendes Studium kommt auch ein duales Studium, Wochenendstudium oder Abendstudium in Betracht.

Unser Fazit

Das Fernstudium Prävention und Gesundheitspsychologie zeichnet sich durch eine gewisse inhaltliche Breite aus, die für vielfältige Karrierechancen im Gesundheitssektor sowie der Wirtschaft und Verwaltung sorgt.

Trotz aller Freiheiten ist ein Fernstudiengang mit dem Ziel Bachelor oder Master aber alles andere als ein Kinderspiel. Interessenten sollten das Ganze daher nicht auf die leichte Schulter nehmen und vorab genau überlegen, ob sie der Herausforderung eines akademischen Fernstudiums neben dem Beruf gewachsen sind.

Wir empfehlen Berufstätigen, zunächst mögliche Fernstudiengänge zu recherchieren und dann mit den betreffenden Hochschulen in Kontakt zu treten, um das kostenlose Informationsmaterial unverbindlich anzufordern.


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