Weiterbildung Einzelhandelskaufmann

Viele junge Menschen entscheiden sich nach der Schule für eine Ausbildung als Einzelhandelskaufmann beziehungsweise Einzelhandelskauffrau und legen so den Grundstein für ihren beruflichen Werdegang. Die eine oder andere Weiterbildung für Kaufleute im Einzelhandel kann sich dann später als überaus vielversprechend erweisen und auf der bereits vorhandenen Grundqualifikation aufbauen.

Die vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten können dem Aufstieg auf der Karriereleiter dienen, für eine Spezialisierung sorgen oder auch zur Aktualisierung des beruflichen Wissens beitragen. Weiterbildung ist also nicht gleich Weiterbildung. Dessen sollten sich Einzelhandelskauffrauen und Einzelhandelskaufmänner unbedingt bewusst sein. Fakt ist jedoch, dass sie eine Weiterbildung weiter voranbringen kann. Der erste Schritt zum beruflichen Erfolg besteht somit darin, sich einen Überblick über die verfügbaren Weiterbildungen zu verschaffen.

Weiterbildungen für Einzelhandelskaufleute

Vielen Kaufleuten im Einzelhandel geht es vor allem um die Nutzung aller Aufstiegsmöglichkeiten, so dass eine Aufstiegsweiterbildung naheliegt. Das zentrale Merkmal einer solchen Fortbildung ist der Umstand, dass sie einerseits auf dem bereits vorhandenen Know-How aufbaut und andererseits zu einem höheren beruflichen Abschluss führt. Als Einzelhandelskauffrau beziehungsweise Einzelhandelskaufmann sollte man in besonderem Maße auf die folgenden Aufstiegsfortbildungen achten:

  • Handelsfachwirt/in
    Wer als Einzelhandelskaufmann Karriere machen möchte, sollte die Weiterbildung zum Handelsfachwirt genauer in Augenschein nehmen. Zumeist berufsbegleitend besucht man im Zuge der Fortbildung eine Handelsschule und erlangt so die höhere Qualifikation als Handelsfachwirt.
  • Handelsbetriebswirt/in
    Ausgebildete Kaufleute im Einzelhandel mit einer gewissen Berufserfahrung können zudem erheblich von der IHK-Weiterbildung zum/zur Handelsbetriebswirt/in profitieren. Über entsprechende Fachschulen können sie sich so in Voll- oder Teilzeit für verantwortungsvolle Führungspositionen im Handel qualifizieren.

Seminare und Fernkurse als Weiterbildungen für Einzelhandelskaufmänner und -frauen

Eine Anpassungsqualifizierung führt zwar zu keinem höheren Berufsabschluss, ist aber keineswegs zwingend schlechter als Aufstiegsqualifizierungen. Seminare und andere Anpassungsweiterbildungen verfolgen schlichtweg ein vollkommen anderes Ziel, denn dabei geht es eher darum, das berufliche Wissen aktuell zu halten und gegebenenfalls zu erweitern. Fernkurse kommen dabei besonders flexibel daher und sprechen demzufolge vielfach Einzelhandelskaufleute an, die beruflich und/oder familiär besonders stark eingespannt sind. Als relevante Inhalte bieten sich dabei stets die folgenden Themenfelder an:

  • Einkauf
  • Marketing
  • Personal
  • Organisation
  • Kommunikation
  • Buchführung
  • Vertrieb

Berufsbegleitendes Studium als Weiterbildung für Einzelhandelskaufleute

Einzelhandelskaufleute, die beruflich hoch hinaus wollen, müssen sich nicht mit einem Seminar oder einer Fortbildung begnügen, sondern sollten ebenfalls ein Studium in Betracht ziehen. Nicht zuletzt die zunehmende Akademisierung auf Führungsebene sorgt dafür, dass ein akademischer Grad bei der Karriereplanung von großem Vorteil ist. All diejenigen, die den Beruf des Kaufmannes im Einzelhandel erlernt und in der Arbeitswelt Fuß gefasst haben, müssen nicht zwingend das feste Arbeitsverhältnis aufgeben, sondern können ein berufsbegleitendes Studium mit dem Ziel Bachelor oder auch Master absolvieren. Ein Abendstudium oder Fernstudium kann ebenfalls eine Option sein und beispielsweise in einem der folgenden Fächer absolviert werden:

  • Betriebswirtschaftslehre
  • Wirtschaftswissenschaften
  • Handel
  • Sales Management

Gibt es eine Weiterbildung zum Einzelhandelskaufmann?

Um Kauffrau beziehungsweise Kaufmann im Einzelhandel zu werden, muss man eine duale Berufsausbildung absolvieren. Der Ausbildungsberuf Einzelhandelskaufmann ist nach dem Berufsbildungsgesetz geregelt. Dies hat unter anderem zur Folge, dass eine entsprechende Qualifizierung per Weiterbildung nicht möglich ist. Es kann somit keine Weiterbildung zum Einzelhandelskaufmann geben. Menschen, die sich aber dahingehend beruflich verändern wollen, haben zuweilen die Chance, eine Umschulung zum Kaufmann im Einzelhandel zu absolvieren.

Kann man die Einzelhandelskaufmann-Weiterbildung nebenberuflich beziehungsweise berufsbegleitend absolvieren?

Berufliche Weiterbildungen werden vielfach als Vollzeitlehrgänge angeboten. Während der Dauer der Maßnahme ist eine Berufstätigkeit daher häufig nicht möglich. Bei einem kurzen Seminar ist dies durchaus noch vertretbar und lässt sich im Rahmen eines Bildungsurlaubs abwickeln, bei längeren Fortbildungen ist die berufsbegleitende Variante dahingegen oftmals die bessere Wahl.

Wer auf sein Gehalt angewiesen ist oder aus anderen verständlichen Gründen unbedingt an dem festen Arbeitsverhältnis festhalten möchte, sucht somit nach berufsbegleitenden Weiterbildungsmöglichkeiten.

Abendlehrgänge, Fernkurse und auch berufsbegleitende Studiengänge zeigen, dass hier diverse Optionen bestehen, um Beruf und Weiterbildung unter einen Hut zu bringen. Trotz der auf Berufstätige abgestimmten Lehrgangsform ist eine nebenberufliche Qualifizierung eine enorme Herausforderung, die es erst einmal zu meistern gilt.

Weiterbildung für Kaufleute im Einzelhandel – Informationsmaterial jetzt anfordern

Kaufleute im Einzelhandel können mit der richtigen Weiterbildung ihre Karrierechancen nachhaltig verbessern und sollten daher keine Zeit verlieren, wenn es um die Suche nach der passenden Qualifizierung geht. Bei dieser Gelegenheit lohnt es sich, das kostenlose Informationsmaterial verschiedener Anbieter unverbindlich anzufordern. Anhand der Unterlagen können sich Interessierte ein genaues Bild von den Möglichkeiten einer Weiterbildung als Einzelhandelskaufmann machen und so die Weichen für ihre berufliche Zukunft stellen.


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