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Umschulung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit – Ausbildung Quereinsteiger

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Die Weiterbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit richtet sich an Meister, Techniker und Ingenieure als Quereinsteiger
  • Förderung durch Bildungsgutschein nach § 81 SGB III bei Arbeitslosigkeit oder Bedrohung möglich
  • Stundenlöhne liegen zwischen 14,00 und 22,00 Euro, aktuell sind 1.407 offene Stellen verfügbar
  • Die Ausbildungsvergütung beträgt zwischen 870 und 1.200 Euro monatlich bei einer Dauer von etwa 3 Jahren

Interessierte an der Umschulung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit streben die betreffende Qualifikation an, um einen entsprechenden Berufswechsel vollziehen zu können. Dabei müssen sie beachten, dass es sich um einen Weiterbildungsberuf handelt. Folglich steht keine Umschulung im eigentlichen Sinne zur Debatte, sondern eine solide Qualifizierungsmaßnahme. Da diese den Startschuss für die Karriere als Fachkraft für Arbeitssicherheit gibt, ist vielfach von einer Umschulung die Rede.

Wenn es um die Umschulung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit geht, ist typischerweise eine entsprechende Weiterbildung gemeint. All diejenigen, die diesen Karriereweg einschlagen möchten, sollten vorab einen Beratungstermin beim Arbeitsamt vereinbaren und/oder Kontakt mit den Weiterbildungsanbietern aufnehmen. Darüber hinaus schadet es nicht, sich eigenständig zu informieren. Im Folgenden können sich Interessierte einen Überblick über die Qualifizierung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit verschaffen.

Berufsbild Fachkraft für Arbeitssicherheit – Karrierechancen und Verdienstmöglichkeiten

Als Fachkraft für Arbeitssicherheit kümmert man sich um die Unfallverhütung, den Gesundheitsschutz und den Arbeitsschutz am Arbeitsplatz. Entsprechende Fachkräfte unterstützen Arbeitgeber, indem sie die Arbeitsbedingungen analysieren und die betrieblichen Gefahren einschätzen. Im nächsten Schritt erarbeiten sie Empfehlungen für präventive Maßnahmen und unterbreiten entsprechende Vorschläge. Neben der reinen Beratung gehören auch Überprüfungen der Arbeitsbedingungen zu den Aufgaben von Fachkräften für Arbeitssicherheit. Sie führen zudem Schulungen und Unterweisungen durch, um die Mitarbeitenden für etwaige Gefahren zu sensibilisieren. Sollte es doch zu einem Arbeitsunfall kommen, gehen Fachkräfte für Arbeitssicherheit den Ursachen auf den Grund.

Fachkräfte für Arbeitssicherheit gehen einer verantwortungsvollen Tätigkeit nach, die sie sehr fordern kann. Dabei erwarten sie Karrierechancen in nahezu allen Bereichen. Überall dort, wo für die Sicherheit von Beschäftigten Sorge getragen werden muss, sind Fachkräfte für Arbeitssicherheit die richtigen Ansprechpartner. Die Verdienstmöglichkeiten können im Einzelfall stark variieren, aber im Allgemeinen bewegt sich das durchschnittliche Gehalt zwischen rund 35.000 Euro und 65.000 Euro brutto im Jahr.

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Per Umschulung Fachkraft für Arbeitssicherheit werden

Die Umschulung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit ist keine Umschulung, sondern vielmehr eine Weiterbildung. Da sich daraus neue berufliche Perspektiven ergeben können, ist aber dennoch zuweilen von einer Umschulung die Rede. Der Weiterbildungsberuf der Fachkraft für Arbeitssicherheit erfolgt in Form eines außerbetrieblichen Lehrgangs und behandelt die folgenden Inhalte:

  • Arbeitsschutz
  • betriebliche Organisation
  • Beurteilung von Arbeitsbedingungen
  • Arbeitsgestaltung
  • Hygiene
  • Ergonomie
  • Kommunikation
  • Recht

Voraussetzungen

Die Weiterbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit setzt einen Abschluss als Techniker/in oder Ingenieur/in voraus. Eine einschlägige Vorbildung ist daher ein Muss. Gegebenenfalls kann man auch als Meister/in zu der Weiterbildung zugelassen werden. Im Einzelfall lohnt sich somit eine individuelle Überprüfung der formalen Voraussetzungen.

Dauer der Umschulung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit

Die Dauer der Qualifizierung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit ergibt sich vor allem aus der Lehrgangsform. Üblicherweise sind 12 bis 24 Monate zu veranschlagen.

Umschulungskosten für angehende Fachkräfte für Arbeitssicherheit

Die privaten Lehrgangsanbieter erheben naturgemäß Gebühren, mit denen man sich auseinandersetzen muss. Die Kosten belaufen sich auf mehrere Tausend Euro. Währenddessen kann man nur bedingt oder gar nicht erwerbstätig sein, sodass sich auch die Frage nach der Finanzierung des laufenden Lebensunterhalts stellt.

Finanzierungsmöglichkeiten für die Umschulung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit

Wer eine Umschulung beziehungsweise Weiterbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit beginnen möchte, muss sich mit der finanziellen Belastung dieses Unterfangens auseinandersetzen. Vielfach akzeptieren die Anbieter eine Ratenzahlung, was bereits für eine Erleichterung sorgt. Weiterbildungsförderungen, Stipendien und finanzielle Hilfen vom Arbeitsamt kommen gegebenenfalls auch in Betracht. Angehende Fachkräfte für Arbeitssicherheit sollten einen gewissen Rechercheaufwand betreiben, um die Finanzierung zu klären.

Checkliste zu den Perspektiven und Weiterbildungsmöglichkeiten für Fachkräfte für Arbeitssicherheit

Wer die Qualifikation als Fachkraft für Arbeitssicherheit in der Tasche hat, kommt in den Genuss vielfältiger Karrierechancen. Um das vorhandene Potenzial vollends auszuschöpfen, sollte man einerseits praktische Erfahrungen sammeln und sich andererseits regelmäßig weiterbilden. Es bieten sich unter anderem Seminare und Online-Kurse zu den folgenden Themen an:

  • Arbeitsgestaltung
  • Hygiene
  • Ergonomie
  • Brandschutz
  • Unfallverhütung
  • Arbeitssicherheit

Ambitionierte Fachkräfte für Arbeitssicherheit können zudem die zunehmende Akademisierung nicht von der Hand weisen. Indem sie berufsbegleitend studieren und beispielsweise ein Fernstudium oder Abendstudium aufnehmen, können sie parallel zum Job einen akademischen Grad mit internationaler Anerkennung anstreben. Dadurch stehen ihnen einige Türen offen. Unter anderem die folgenden Disziplinen bieten sich für Fachkräfte für Arbeitssicherheit an:

  • Sicherheitsmanagement
  • Sicherheitstechnik
  • Rechtswissenschaft

Checkliste: Alternativen zur Umschulung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit

Interessierte an einem beruflichen Neustart als Fachkraft für Arbeitssicherheit müssen beachten, dass es sich dabei um einen Weiterbildungsberuf handelt. Wenn es um mögliche Alternativen geht, stehen somit andere Weiterbildungen im Mittelpunkt des Interesses. Unter anderem die folgenden Qualifikationen sind in diesem Zusammenhang zu nennen:

  • Brandschutzfachkraft
  • Strahlenschutzfachkraft
  • Werkfeuerwehrtechniker/in

Diejenigen, die eine Umschulung im eigentlichen Sinne bevorzugen, können beispielsweise Fachkräfte für Schutz und Sicherheit werden. Ansonsten kommt gegebenenfalls noch ein Quereinstieg in den Security-Bereich in Betracht.

5 Tipps für Interessierte an der Umschulung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit

Der Wunsch, sich zur Fachkraft für Arbeitssicherheit umschulen zu lassen, ist löblich, aber kein Garant für beruflichen Erfolg. Interessierte sollten daher nichts überstürzen und unter anderem den folgenden Tipps Beachtung schenken:

  • Recherchieren Sie Qualifizierungsanbieter in Ihrer Nähe!
  • Befassen Sie sich mit dem Arbeitsmarkt für Fachkräfte für Arbeitssicherheit in Ihrer Region!
  • Beachten Sie die strengen formalen Bedingungen für diese Weiterbildung!
  • Wählen Sie eine Lehrgangsform, die in Ihr Leben passt!
  • Bilden Sie sich auch nach dem Abschluss als Fachkraft für Arbeitssicherheit regelmäßig weiter!

FAQ

Die Dauer der Umschulung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit ist variabel.

Pauschale Angaben zur Dauer der Weiterbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit kann es nicht geben. Die Maßnahme kann in Teilzeit oder Vollzeit absolviert werden. Zudem stehen teilweise auch flexible Fernkurse zur Verfügung.

Für die Umschulung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit kommen verschiedene Anbieter in Betracht.

Wer sich zur Fachkraft für Arbeitssicherheit umschulen beziehungsweise weiterbilden lassen möchte, kann aus verschiedenen Einrichtungen auswählen. Dekra, TÜV und viele weitere Anbieter kommen hier in Betracht.

3 Empfehlungen für alle, die sich zur Fachkraft für Arbeitssicherheit umschulen lassen möchten

Wenn es um die Umschulung beziehungsweise Weiterbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit geht, muss man einiges bedenken. Die folgenden Empfehlungen liefern wichtige Denkanstöße:

  • Beachten Sie die hohen formalen Zulassungsbedingungen zur Weiterbildung!
  • Hinterfragen Sie Ihre persönliche Eignung als Fachkraft für Arbeitssicherheit!
  • Ziehen Sie gegebenenfalls auch Alternativen in Betracht!

Dauer und Ablauf der Ausbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit

Kurz gesagt: Die Qualifizierung zur SIFA dauert etwa 3 Jahre und erfolgt über anerkannte Weiterbildungsmaßnahmen. Sie erhalten mindestens 870 bis 1.200 Euro monatliche Vergütung während der Ausbildung.

Die Ausbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit erfolgt typischerweise über anerkannte Weiterbildungsmaßnahmen bei verschiedenen Bildungsanbietern. Der Ablauf gliedert sich in verschiedene Lernfelder, die aufeinander aufbauen und sowohl theoretische als auch praktische Inhalte vermitteln. Während der Qualifizierung müssen Sie eine praktische Tätigkeit in einem Betrieb mindestens ein Jahr lang ausgeübt haben, um die erforderlichen Kompetenzen zu entwickeln.

Nach erfolgreichem Abschluss der Lernfelder erhalten Sie die Befugnis, im Bereich Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit tätig zu werden. Die Ausbildung umfasst neben den fachlichen Qualifikationen auch wichtige Aufgaben wie die Unterstützung von Unternehmen bei der Umsetzung von Arbeitsschutzmaßnahmen. Quereinsteiger finden bei der Bundesagentur für Arbeit detaillierte Informationen zu den Ausbildungsmodalitäten und regionalen Anbietern.

Förderung durch Arbeitsagentur und Jobcenter

Kurz gesagt: Die Bundesagentur für Arbeit fördert die Weiterbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit über den Bildungsgutschein nach § 81 SGB III. Arbeitslose und von Arbeitslosigkeit bedrohte Personen können Zuschüsse zu Lehrgangskosten erhalten.

Die Förderung der Weiterbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit erfolgt primär über § 81 SGB III durch die Bundesagentur für Arbeit. Arbeitslose oder von Arbeitslosigkeit bedrohte Personen können einen Bildungsgutschein beantragen, der sowohl die Lehrgangskosten als auch das Arbeitslosengeld während der Maßnahme abdeckt. Besonders bei strukturwandelbedingtem Bedarf oder im Rahmen von Transferkurzarbeitergeld gibt es erweiterte Fördermöglichkeiten.

Für bereits Beschäftigte ist eine Beteiligung des Arbeitgebers an den Kosten erforderlich, wobei der Anteil von der Unternehmensgröße abhängt. Das Jobcenter kann bei Empfängern von Arbeitslosengeld II entsprechende Maßnahmen nach SGB II fördern. Verbindliche Informationen zur individuellen Förderfähigkeit erhalten Sie über den lokalen Arbeitgeber-Service oder bei einem persönlichen Beratungstermin bei der Bundesagentur für Arbeit.

Gehalt und Verdienstmöglichkeiten als Fachkraft für Arbeitssicherheit

Kurz gesagt: Fachkräfte für Arbeitssicherheit verdienen zwischen 14,00 und 22,00 Euro pro Stunde. Der Arbeitsmarkt ist günstig mit 1.407 offenen Stellen, auch für Quereinsteiger ohne Vorerfahrung.

Die aktuellen Verdienstmöglichkeiten für Fachkräfte für Arbeitssicherheit zeigen Stundenlöhne zwischen 14,00 und 22,00 Euro, wobei Quereinstieg auch ohne umfassende Vorerfahrung möglich ist. Der Arbeitsmarkt präsentiert sich sehr positiv mit 1.407 offenen Positionen bundesweit, was die hohe Nachfrage nach qualifizierten SIFA-Fachkräften unterstreicht. Viele Stellenangebote starten bereits ab April 2026, was Planungssicherheit für angehende Fachkräfte bietet.

Die Gehaltsspanne variiert je nach Unternehmen, Region und Berufserfahrung erheblich. Große Unternehmen wie die REWE Group oder die Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH bieten oft überdurchschnittliche Konditionen. In Ballungsräumen wie Hamburg, München oder dem Rhein-Main-Gebiet liegen die Verdienstmöglichkeiten tendenziell über dem bundesweiten Durchschnitt. Aktuelle Stellenangebote und Gehaltsinformationen finden Sie in der Jobsuche der Bundesagentur für Arbeit.

Anbieter und Bildungseinrichtungen für die SIFA-Qualifizierung

Kurz gesagt: Bundesweit bieten verschiedene Bildungsträger die Weiterbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit an. Große Arbeitgeber wie REWE Group und Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH stellen direkt Ausbildungsplätze zur Verfügung.

Die Ausbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit wird von zahlreichen anerkannten Bildungsanbietern bundesweit durchgeführt. Konkrete Ausbildungsplätze finden sich beispielsweise bei der REWE Group in Eching (ab 04.04.2026) oder bei der Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (ab 03.04.2026). In regionalen Zentren wie Kiel, Hamburg oder anderen Großstädten gibt es spezielle Programme auch für Quereinsteiger ohne Vorerfahrung im Bereich Schutz und Sicherheit.

Die Wahl des richtigen Anbieters hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen und der gewünschten Region ab. Viele Unternehmen kooperieren direkt mit Bildungsträgern und bieten betriebliche Ausbildungsplätze an, wodurch Sie bereits während der Qualifizierung praktische Erfahrungen sammeln können. Eine regionale Suche über die Jobportale der Arbeitsagentur hilft bei der Identifizierung passender Angebote in Ihrer Nähe.

Rechtliche Grundlagen und gesetzliche Regelungen

Kurz gesagt: Die rechtlichen Grundlagen basieren auf der DGUV Vorschrift 2 und dem Arbeitssicherheitsgesetz. Die Förderung erfolgt nach § 81 SGB III über den Bildungsgutschein der Bundesagentur für Arbeit.

Die gesetzlichen Grundlagen für Fachkräfte für Arbeitssicherheit sind im Arbeitssicherheitsgesetz und in der DGUV Vorschrift 2 der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung verankert. Diese Regelungen definieren die Aufgaben der SIFA und legen fest, in welchen Unternehmen und ab welcher Beschäftigtenzahl eine Fachkraft für Arbeitssicherheit bestellt werden muss. Die zentrale Koordination des Arbeitsschutzes ist dabei eine wesentliche Aufgabe.

Für die Förderung von Umschulungen und Weiterbildungen ist § 81 SGB III die maßgebliche Rechtsgrundlage. Hier sind die Voraussetzungen für den Bildungsgutschein definiert, ebenso wie die Modalitäten der Kostenübernahme durch die Arbeitsagentur oder das Jobcenter. Die Regelungen des SGB II greifen bei Empfängern von Arbeitslosengeld II und ergänzen die Fördermöglichkeiten nach SGB III. Detaillierte Gesetzestexte finden Sie unter gesetze-im-internet.de.

Konkrete Aufgaben und Arbeitsbereiche der SIFA

Kurz gesagt: Fachkräfte für Arbeitssicherheit unterstützen Unternehmen bei Fragen des Arbeitsschutzes, führen Gefährdungsbeurteilungen durch und beraten zu präventiven Maßnahmen. Sie arbeiten eng mit Betriebsärzten zusammen.

Die Aufgaben einer Fachkraft für Arbeitssicherheit umfassen die Beratung und Unterstützung von Arbeitgebern sowie Führungskräften in arbeits- und gesundheitsschutzrechtlichen Fragen. Sie führen Gefährdungsbeurteilungen durch, entwickeln Sicherheitskonzepte und überwachen deren Umsetzung im Betrieb. Dabei arbeiten Fachkräfte für Arbeitssicherheit eng mit Betriebsärzten zusammen, um einen umfassenden Schutz der Beschäftigten zu gewährleisten.

Zu den weiteren Aufgaben gehört die Schulung von Mitarbeitern in sicherheitsrelevanten Themen sowie die Untersuchung von Arbeitsunfällen und Beinahe-Unfällen. SIFA-Fachkräfte unterstützen bei der Auswahl persönlicher Schutzausrüstung und beraten zu ergonomischen Arbeitsplatzgestaltungen. In größeren Unternehmen koordinieren sie oft die gesamten Arbeitsschutzaktivitäten und stellen die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben sicher.

Weiterführende Informationen

Das BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit bietet detaillierte Berufsbeschreibungen und aktuelle Informationen zu Qualifikationsanforderungen für Fachkräfte für Arbeitssicherheit.

Informationen zur Förderung beruflicher Weiterbildung einschließlich Bildungsgutschein und § 81 SGB III finden Sie auf den offiziellen Seiten der Bundesagentur für Arbeit.

Das Bundesinstitut für Berufsbildung stellt umfassende Daten zu Weiterbildungsberufen und aktuellen Entwicklungen in der beruflichen Qualifizierung zur Verfügung.

Wie lange dauert die Ausbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit?

Die Qualifizierung dauert etwa 3 Jahre und wird über anerkannte Weiterbildungsmaßnahmen durchgeführt, mit einer monatlichen Vergütung zwischen 870 und 1.200 Euro.

Kann ich die Weiterbildung zur SIFA über das Arbeitsamt finanzieren lassen?

Ja, über den Bildungsgutschein nach § 81 SGB III fördert die Bundesagentur für Arbeit die Weiterbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit bei Arbeitslosigkeit oder Bedrohung.

Wie viel verdient eine Fachkraft für Arbeitssicherheit?

Die Stundenlöhne liegen zwischen 14,00 und 22,00 Euro. Das entspricht bei Vollzeit einem Jahresgehalt von etwa 29.000 bis 46.000 Euro brutto.

Welche Voraussetzungen brauche ich für die SIFA-Weiterbildung?

Sie benötigen einen Abschluss als Meister, Techniker oder Ingenieur. Eine praktische Tätigkeit von mindestens einem Jahr im entsprechenden Beruf ist erforderlich.

Wo finde ich aktuelle Stellenangebote für Fachkräfte für Arbeitssicherheit?

Aktuell gibt es 1.407 offene Stellen bundesweit. Konkrete Angebote finden Sie in der Jobsuche der Bundesagentur für Arbeit und bei großen Arbeitgebern.

Ist ein Quereinstieg als Fachkraft für Arbeitssicherheit möglich?

Ja, Quereinstieg ist möglich. Viele Stellenangebote richten sich explizit an Quereinsteiger, auch ohne umfassende Vorerfahrung im Arbeitsschutz.

Achtung! Tipp aus der Redaktion

Wenn die Qualifizierung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit im Raum steht, sollte man den richtigen Partner an der Seite haben. Der folgende Tipp aus unserer Redaktion erweist sich daher immer wieder als überaus wertvoll.

Nutzen Sie die Unterstützungsangebote des Arbeitsamts!

Angehende Berufswechsler/innen sollten sich stets ans Arbeitsamt wenden. Dort werden sie eingehend beraten und erfahren alles Wissenswerte rund um die Umschulung beziehungsweise Weiterbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit. Außerdem können sie finanzielle Hilfen beantragen und werden so umfassend unterstützt.


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