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Umschulung Verwaltungsfachangestellte

Menschen, die ihren Beruf wechseln müssen und nun eine Laufbahn in der öffentlichen Verwaltung ins Auge fassen, liebäugeln vielfach mit der Umschulung zum/zur Verwaltungsfachangestellten. Im Zuge dessen erlernen sie diesen Beruf und können ihren Quereinstieg in die Verwaltung optimal vorbereiten. Zuweilen werden zwar auch Seiteneinsteiger/innen ohne entsprechende Qualifikation akzeptiert, doch für eine langfristige Laufbahn ist ein Berufsabschluss essenziell. Die Umschulung bietet die perfekte Gelegenheit, diesen Abschluss nachzuholen, sofern man ursprünglich einen anderen Beruf erlernt hat.

Alle, die sich zum Verwaltungsfachangestellten umschulen lassen möchten oder diese Option zumindest in Betracht ziehen, sollten vorab alle verfügbaren Informationen zusammentragen. So haben sie eine solide Entscheidungsgrundlage. Im Folgenden finden sich vielfältige Details, die in Bezug auf die Verwaltungsfachangestellten-Umschulung von Belang sind.

Beruf Verwaltungsfachangestellte/r– Perspektiven und Verdienstmöglichkeiten

Die Auseinandersetzung mit dem Berufsbild des Verwaltungsfachangestellten ist ein Muss für alle, die diese berufliche Laufbahn ins Auge fassen. Verwaltungsfachangestellte sind Fachkräfte des öffentlichen Dienstes und kommen in allen Verwaltungsbehörden zum Einsatz. Dabei sind die folgenden Ausrichtungen zu unterscheiden:

  • Bundesverwaltung
  • Landesverwaltung
  • Kommunalverwaltung
  • Handwerksorganisation und Industrie- und Handelskammern
  • Kirchenverwaltung

Unabhängig von der jeweiligen Behörde nehmen Verwaltungsfachangestellte vielfach hoheitliche Aufgaben wahr. Organisatorische und verwaltende Aufgaben prägen ihren beruflichen Alltag. Zudem sind sie häufig wichtige Ansprechpartner für andere öffentliche Stellen, Unternehmen oder auch Bürgerinnen und Bürger.

Das typische Gehalt als Verwaltungsfachangestellte/r ist ebenfalls ein großes Thema. Dass die Verdienstmöglichkeiten je nach Einsatzbereich, Qualifikation und Berufserfahrung variieren können, liegt in der Natur der Sache. Im Durchschnitt beläuft sich das Einkommen aber auf etwa 30.000 Euro bis 48.000 Euro brutto im Jahr.

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Per Umschulung Verwaltungsfachangestellte/r werden

Verwaltungsfachangestellte durchlaufen üblicherweise eine dreijährige Berufsausbildung, die ihnen alle erforderlichen Kenntnisse und Kompetenzen vermittelt. Schulabgänger/innen können so ihre Karriere im öffentlichen Dienst starten. Menschen, die nach der Schule eine andere Ausbildung absolviert haben und nun umschwenken, haben ihre Chance aber keineswegs verpasst. Es besteht die Möglichkeit, eine Umschulung zum/zur Verwaltungsfachangestellten zu machen. Berufswechsler/innen nehmen zu diesem Zweck an einem entsprechenden Lehrgang teil, der ihnen ebenso wie die reguläre Ausbildung die folgenden Inhalte näherbringt:

  • Verwaltung
  • Organisation
  • Recht
  • Verwaltungsverfahren
  • Staatswesen
  • Kommunikation
  • Haushaltswesen
  • Betriebswirtschaftslehre
  • Rechnungswesen
  • Personalwesen

Voraussetzungen, Dauer und Finanzierung der Verwaltungsfachangestellten-Umschulung

Sofern Berufswechsler/innen nicht die klassische Ausbildung zum/zur Verwaltungsfachangestellten absolvieren, nehmen sie an einer Umschulungsmaßnahme teil. Dabei handelt es sich um einen Lehrgang, der zum offiziellen Abschluss führt. Dass sich dessen Ablauf vom klassischen Ausbildungsaufbau unterscheidet, ist nicht verwunderlich. Die nachfolgenden Ausführungen gewähren Interessierten einen ersten Einblick in die typischen Rahmenbedingungen:

  • Voraussetzungen: mittlerer Schulabschluss
  • Dauer: 2 bis 5 Jahre je nach Lehrgangsform
  • Kosten: mehrere Tausend Euro

Private Umschulungsanbieter erheben teils hohe Gebühren, die die Finanzierung der Umschulung zu einer echten Herausforderung werden lassen. Zudem erwirtschaften die Teilnehmenden kein Einkommen und widmen sich vollends der Qualifizierungsmaßnahme. Dass das Arbeitsamt die Umschulung fördern kann, ist daher vielfach die Voraussetzung für den Berufswechsel. Einerseits kann man einen Bildungsgutschein und andererseits Hilfen zum Lebensunterhalt erhalten.

Mögliche Alternativen zur Umschulung zum/zur Verwaltungsfachangestellten

Da die Umschulung zum Verwaltungsfachangestellten mit verschiedenen Fachrichtungen möglich ist, besteht hier bereits eine gewisse Vielfalt. Menschen, die über ihren beruflichen Neuanfang nachdenken, sollten aber auch andere Optionen im Hinterkopf haben. So sind hier unter anderem die folgenden Alternativen zu nennen:

  • Justizfachangestellte/r
  • Fachangestellte/r für Arbeitsmarktdienstleistungen
  • Sozialversicherungsfachangestellte/r
  • Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste
  • Kaufmann/-frau für Büromanagement

Mitunter ist auch ein kompletter Quereinstieg möglich. Insbesondere ausgebildete Kaufleute bringen dafür beste Voraussetzungen mit.

Checkliste: Das macht die persönliche Eignung als Verwaltungsfachangestellte/r aus

Wer die Umschulung zum/zur Verwaltungsfachangestellten ins Auge fasst, denkt vor allem an die formalen Voraussetzungen. Einerseits sollte man einen mittleren Schulabschluss vorweisen können, andererseits braucht man keine einschlägigen Vorkenntnisse. Es ist somit nicht ausschlaggebend, welchen Beruf man ursprünglich erlernt und ausgeübt hat. Die persönliche Eignung sollte dahingegen unbedingt gegeben sein. Dabei kommt es insbesondere auf die folgenden Dinge an:

  • Identifikation mit den Werten des deutschen Staates
  • Zuverlässigkeit
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Einsatzbereitschaft
  • Organisationsgeschick
  • Durchsetzungsvermögen
  • Kommunikationsstärke
  • Genauigkeit

Wohin können sich Interessierte an der Verwaltungsfachangestellten-Umschulung wenden?

Für angehende Verwaltungsfachangestellte in der Recherchephase liegt es nahe, sich an die eine oder andere Behörde zu wenden. Dort kann man sich über die Ausbildung und die Perspektiven informieren. Zudem erhält man mitunter Tipps für einen erfolgreichen Berufswechsel. Auch eine direkte Kontaktaufnahme mit entsprechenden Umschulungsanbietern ist möglich. Schlussendlich sollte man sich aber an das Arbeitsamt wenden. Dieses bietet Berufswechslern nicht nur umfassende Beratungen, sondern stellt auch Förderungen zur Verfügung. Zudem kann es mitunter einen Platz in einer Verwaltungsfachangestellten-Umschulung vermitteln.

Wie können sich Verwaltungsfachangestellte weiterbilden?

Vor allem erfolgreiche Umschüler/innen, die nun als Verwaltungsfachangestellte Fuß gefasst haben, wissen den Abschluss der Maßnahme sehr zu schätzen. Sie sollten aber am Ball bleiben und das lebenslange Lernen zu ihrem Motto machen. Indem sie sich kontinuierlich weiterbilden, sammeln sie weitere Karrierebausteine und können einen vielversprechenden Karriereweg einschlagen. Seminare und Online-Kurse sind dazu bestens geeignet, da sie einzelne Themen aus dem Verwaltungsbereich aufgreifen. Zudem stehen auch die folgenden Fortbildungen zur Auswahl:

  • Verwaltungsfachwirt/in
  • Verwaltungsbetriebswirt/in
  • Betriebswirt/in – Kommunikation und Büromanagement
  • Fachwirt/in – Büro- und Projektorganisation
  • Sekretär/in

Die zunehmende Akademisierung macht auch vor der öffentlichen Verwaltung nicht Halt. Ambitionierte Verwaltungsfachangestellte sollten daher beispielsweise berufsbegleitend studieren. Fächer wie Jura, Verwaltungswissenschaft oder Öffentliches Recht bieten sich hier in besonderem Maße an. Die folgenden Studienformen sorgen dabei für eine ausgezeichnete Vereinbarkeit mit dem Beruf und/oder der Familie:

  • Fernstudium
  • Abendstudium
  • Wochenendstudium
  • Duales Studium


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