Umschulung Heilpraktiker – Ausbildung Quereinsteiger
Redaktionell geprüft von der Fernstudium.com-Redaktion | Aktualisiert: Mai 2026 | Lesezeit: ca. 6 Minuten
Inhaltsverzeichnis
Das Wichtigste auf einen Blick
- Die amtsärztliche Prüfung nach § 1 HeilprG ist Pflicht für alle Heilpraktiker
- Bildungsgutschein nach § 81 SGB III kann 100 % der Kosten übernehmen
- Angestellte Heilpraktiker verdienen durchschnittlich 2.500–3.500 € brutto monatlich
- Mindestalter ist 18 Jahre, medizinische Vorerfahrung ist nicht zwingend nötig
Eine Qualifizierung als Heilpraktikerin beziehungsweise Heilpraktiker dient vielen Menschen als Basis für einen beruflichen Neubeginn. Dementsprechend ist das Interesse an einer Umschulung zum Heilpraktiker beziehungsweise zur Heilpraktikerin sehr groß. Die Aussicht, ohne vorheriges Medizinstudium heilkundlich tätig werden zu dürfen, erscheint mitunter sehr verlockend. Interessierte müssen allerdings wissen, dass es sich um keinen anerkannten Ausbildungsberuf handelt. Folglich gibt es auch keine Heilpraktiker-Umschulung im eigentlichen Sinne.
Seminare, Online-Kurse und Lehrgänge können dennoch den Grundstein für einen beruflichen Neubeginn als Heilpraktiker/in legen. In Zusammenhang mit solchen Weiterbildungsmaßnahmen ist daher vielfach von einer Heilpraktiker-Umschulung die Rede. Berufswechsler/innen, die eine solche Laufbahn im Sinn haben, erfahren im Folgenden viel Wissenswertes und können sich so einen ersten Eindruck verschaffen.
Beruf Heilpraktiker/in – Berufsaussichten und Verdienstmöglichkeiten
Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker setzen typischerweise auf eine ganzheitliche Behandlung ihrer Patientinnen und Patienten. Sie dürfen die Heilkunde ohne Approbation als Arzt oder Psychologischer Psychotherapeut ausüben, was eine große Besonderheit darstellt und auf das Heilpraktikergesetz zurückzuführen ist. Im Rahmen der Diagnostik und Therapie greifen Heilpraktiker/innen typischerweise auf Methoden der Naturheilkunde und Alternativmedizin zurück. Dabei kann es sich unter anderem um die folgenden Behandlungsformen handeln:
- Atemübungen
- Inhalationen
- Schüssler Salze
- Bach-Blüten
- Bestrahlungen
- Lymphdrainagen
Im Gegensatz zu ausgebildeten Fachkräften in den Bereichen Medizin und Pflege gehen Heilpraktiker/innen für gewöhnlich keinem Angestelltenverhältnis nach. In der Regel machen sie sich selbständig und eröffnen eine eigene Praxis. Sie sind folglich nicht auf aktuelle Stellenangebote angewiesen. Die Verdienstmöglichkeiten können dadurch aber extrem schwanken und lassen sich nicht pauschalisieren. Als Selbständige erwirtschaften Heilpraktiker/innen ohnehin kein festes Gehalt.
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Per Umschulung Heilpraktiker/in werden
Heilpraktiker ist kein Ausbildungsberuf und daher kann die Qualifizierung auch nicht im Rahmen einer Umschulung erfolgen. Die Heilpraktikerausbildung ist ein Weiterbildungslehrgang, der in Vollzeit, Teilzeit oder auch per Fernunterricht absolviert werden kann. Die Teilnehmenden werden im Zuge dessen auf die amtsärztliche Überprüfung vorbereitet, die zur staatlichen Heilpraktikererlaubnis führt. Die folgenden Inhalte stehen dabei typischerweise auf dem Plan:
- Herz-Kreislauf-System
- Atemwege
- Verdauung
- Stoffwechsel
- Haut
- Hormone
- Psyche
- Blut
- Lymphsystem
- Ernährung
- Berufskunde
- Kommunikation
- Infektionskrankheiten
- Recht
- Hygiene
- Erste Hilfe
Voraussetzungen, Dauer und Kosten der Heilpraktiker-Umschulung
Angehende Heilpraktiker/innen können eine Heilpraktikerschule in Vollzeit besuchen, einen Abendkurs belegen, sich einem Online-Seminar widmen oder sich autodidaktisch auf die Heilpraktikerprüfung vorbereiten. Die Rahmenbedingungen der Qualifizierung könnten somit nicht unterschiedlicher sein. Sowohl in Bezug auf die Dauer als auch auf die Kosten kommt es somit auf den Einzelfall an. Zumindest die formalen Voraussetzungen lassen sich im Heilpraktikergesetz nachlesen und folgendermaßen zusammenfassen:
- mindestens Hauptschulabschluss
- Vollendung des 25. Lebensjahres
- Gesundheitszeugnis
- polizeiliches Führungszeugnis
Die Kosten der Heilpraktikerausbildung und etwaige Finanzierungsmöglichkeiten
Der Besuch einer privaten Heilpraktikerschule kann sehr kostspielig sein und mit Gebühren von mehreren Tausend Euro einhergehen. Zusätzlich dürfen auch die Prüfungsgebühren nicht vergessen werden, die für gewöhnlich im mittleren dreistelligen Bereich liegen. Wer sich autodidaktisch vorbereitet, muss immerhin die Prüfungsgebühren bedenken. Außerdem sind Seminare, Online-Kurse und Fachbücher weitere wichtige Ausgaben.
Idealerweise verfügt man über entsprechende Ersparnisse und kann sich die Heilpraktikerausbildung leisten. Ansonsten sollte man eine Ratenzahlung vereinbaren oder einen Kredit aufnehmen. Zudem schadet es auch nicht, in Bezug auf die Heilpraktiker-Qualifizierung einen Preisvergleich durchzuführen.
Checkliste zur persönlichen Eignung als Heilpraktiker/in
All diejenigen, die die formalen Voraussetzungen erfüllen und somit zur Heilpraktikerprüfung zugelassen werden können, sollten sich auch Gedanken über ihre persönliche Eignung machen. Insbesondere im Falle eines Berufswechsels sollte man sicherstellen, dass alles passt, schließlich geht es um den beruflichen Neustart. Angehende Heilpraktiker/innen müssen sich daher fragen, ob sie persönlich geeignet sind. Die folgende Checkliste führt die maßgeblichen Kriterien auf:
- Offenheit
- Belastbarkeit
- Verantwortungsbewusstsein
- Zuverlässigkeit
- Engagement
- gute Merkfähigkeit
- medizinisches Interesse
- Geduld
- Einfühlungsvermögen
- Kommunikationsstärke
- Organisationsgeschick
Wie können sich Heilpraktiker/innen weiterbilden?
Anerkannte Fortbildungen sind für Heilpraktiker/innen in der Regel kein Thema. Wer nach einer vielversprechenden Weiterbildung sucht, kann sein Wissen ausbauen, indem er Seminare, Online-Kurse oder Workshops beispielsweise zu den folgenden Themen besucht:
- Ernährungsberatung
- Hygiene
- Traditionelle Chinesische Medizin
- Homöopathie
- Naturheilkunde
- Gesprächsführung
Ambitionierte Heilpraktiker/innen können auch berufsbegleitend studieren, sofern sie die Zulassungsvoraussetzungen erfüllen. Per Fernstudium oder anderem Teilzeitstudium können sie beispielsweise eines der folgenden Fächer neben dem Beruf studieren:
- Gesundheitswissenschaft
- Pflegewissenschaft
- Therapiewissenschaft
- Rehabilitation
- Gesundheitspädagogik
- Psychologie
- Komplementärmedizin
Welche Alternativen gibt es zur Heilpraktiker-Umschulung?
Berufswechsler/innen, die eine Laufbahn als Heilpraktiker/in ins Auge fassen, sollten wissen, dass es neben dem „großen“ Heilpraktiker auch noch die „kleine“ Heilpraktikererlaubnis gibt. Als Alternativen kommen somit die folgenden Optionen in Betracht:
- Heilpraktiker/in für Psychotherapie
- Heilpraktiker/in für Physiotherapie
- Heilpraktiker/in für Podologie
Darüber hinaus kann es auch eine Überlegung wert sein, eine richtige Umschulung in einem anerkannten Beruf aus dem Gesundheitswesen beziehungsweise der Pflege zu absolvieren. Unter anderem die folgenden Möglichkeiten stehen Interessierten dann zur Auswahl:
- Pflegefachmann/-frau
- Physiotherapeut/in
- Podologe/Podologin
- Diätassistent/in
Was ist eine Umschulung als Heilpraktiker und wer kann daran teilnehmen?
Eine Umschulung als Heilpraktiker ist eine spezielle Ausbildung für Leute, die in einen neuen Beruf wechseln möchten. Das kann besonders für Quereinsteiger spannend sein, die vielleicht aus einem ganz anderen Bereich kommen. Du kannst teilnehmen, wenn du einen Schulabschluss hast und bereit bist, dich mit Heilmethoden auseinanderzusetzen. Egal, ob du gerade arbeitslos bist oder einfach nur eine neue berufliche Herausforderung suchst!
Wie läuft die Heilpraktiker Ausbildung ab?
Die Heilpraktikerausbildung besteht aus mehreren Teilen: Du hast theoretische Kurse, in denen du viel über Schulmedizin und alternative Heilmethoden lernst, und praktische Einheiten, in denen du das Gelernte anwenden kannst. Oftmals bieten Heilpraktikerschulen auch Fernstudiengänge an, sodass du flexibel lernen kannst, während du vielleicht noch einen Job hast.
Kann ich die Heilpraktiker Ausbildung mit einem Bildungsgutschein finanzieren?
Ja, das ist möglich! Wenn du arbeitslos bist oder in einem Job steckst, der dir nicht mehr gefällt, kannst du bei der Agentur für Arbeit einen Bildungsgutschein beantragen. Damit kannst du die Kosten für die Ausbildung zum Heilpraktiker decken. Es lohnt sich, sich darüber zu informieren!
Wie viel kostet die Ausbildung als Heilpraktiker?
Die Kosten für die Ausbildung können ganz schön variieren, je nachdem, welche Heilpraktikerschule du wählst. Im Schnitt musst du mit 2.000 bis 5.000 Euro rechnen. Aber keine Sorge, es gibt verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten, wie den Bildungsgutschein oder auch Ratenzahlungen.
Wie lange dauert die Heilpraktiker Ausbildung?
Das kommt darauf an, ob du in Vollzeit oder Teilzeit studierst. Bei einem Fernstudium kannst du in der Regel flexibel lernen, was bedeutet, dass du die Dauer selbst beeinflussen kannst. In der Regel dauert die Ausbildung zum Heilpraktiker zwischen 12 und 24 Monaten.
Gesetzliche Grundlagen für Heilpraktiker
Kurz gesagt: Das Heilpraktikergesetz (HeilprG) regelt deine Zulassung nach § 1 HeilprG durch eine amtsärztliche Prüfung. § 2 HeilprG verlangt gesundheitliche Eignung ohne schwere Erkrankungen.
Die rechtliche Basis für deinen Beruf als Heilpraktiker bildet das Heilpraktikergesetz (HeilprG). Nach § 1 HeilprG musst du eine amtsärztliche Prüfung beim örtlichen Gesundheitsamt bestehen. Diese Prüfung überprüft deine medizinischen Kenntnisse und stellt sicher, dass du keine Gefahr für die Volksgesundheit darstellst.
§ 2 HeilprG legt fest, dass du gesundheitlich geeignet sein musst. Das bedeutet: keine schweren körperlichen oder psychischen Erkrankungen, die deine Tätigkeit gefährden könnten. Die vollständigen Gesetzestexte findest du hier. § 5 HeilprG regelt zusätzlich die Verbote und Einschränkungen deiner Heilpraktikererlaubnis.
Das Prüfungsverfahren ist bundeslandspezifisch organisiert. Die Gesundheitsämter führen sowohl schriftliche als auch mündlich-praktische Prüfungen durch. Du musst mindestens 18 Jahre alt sein und benötigst die deutsche Staatsangehörigkeit oder vergleichbare Aufenthaltsrechte.
Förderung durch Bildungsgutschein nach § 81 SGB III
Kurz gesagt: Die Bundesagentur für Arbeit kann deine Heilpraktiker-Ausbildung nach § 81 SGB III zu 100 % fördern, wenn sie deine Beschäftigungschancen verbessert. Voraussetzung ist eine Arbeitslosmeldung und ein Beratungstermin.
Als Quereinsteiger kannst du einen Bildungsgutschein für deine Heilpraktiker-Ausbildung beantragen. § 81 SGB III ermöglicht die Förderung von maßgeschneiderten Qualifizierungen, wenn sie deiner Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt dienen. Die Arbeitsagentur prüft individuell deine Beschäftigungschancen nach der Ausbildung.
Der Bildungsgutschein übernimmt bis zu 100 % der Ausbildungskosten plus Fahrt- und Übernachtungskosten. Du musst dich arbeitslos melden und einen Beratungstermin vereinbaren. Die Bundesagentur für Arbeit entscheidet dann über deinen Antrag basierend auf den regionalen Arbeitsmarktchancen.
Wichtig: Der Gutschein hat eine begrenzte Gültigkeitsdauer und ist an bestimmte Träger gebunden. Nicht alle Heilpraktiker-Schulen sind für die Förderung zugelassen. Erkundige dich vorab bei deinem Anbieter nach der Zertifizierung.
Konkrete Gehaltsaussichten nach der Umschulung
Kurz gesagt: Als angestellter Heilpraktiker verdienst du durchschnittlich 2.500–3.500 € brutto monatlich. Selbstständige rechnen mit 30–100 €/Stunde ab und erreichen Jahresumsätze von 40.000–80.000 € bei etablierter Praxis.
Die Verdienstmöglichkeiten hängen stark von deiner Arbeitsform ab. Angestellte Heilpraktiker in Praxen oder Kliniken verdienen zwischen 2.500 und 3.500 € brutto monatlich. Teilzeitstellen sind häufig, da viele Arbeitgeber nur stundenweise Unterstützung brauchen.
Als selbstständiger Heilpraktiker bestimmst du deine Honorare selbst. Die Spanne liegt zwischen 30 und 100 € pro Behandlungsstunde, abhängig von deiner Spezialisierung und Region. In Großstädten sind höhere Sätze möglich als auf dem Land.
Eine etablierte Praxis erreicht Jahresumsätze zwischen 40.000 und 80.000 €. Davon musst du aber deine Praxiskosten, Versicherungen und Steuern abziehen. Die aktuellen Statistiken des Statistischen Bundesamts zeigen, dass sich der Aufbau einer Praxis über mehrere Jahre erstreckt. Heilpraktiker für Psychotherapie haben oft stabilere Einnahmen, da die Nachfrage konstant hoch ist.
Wo du deine Heilpraktiker-Ausbildung machen kannst
Kurz gesagt: Bundesweit gibt es ca. 200–300 zertifizierte Träger für Heilpraktiker-Ausbildungen. Private Akademien, Verbände und Fernschulen bieten verschiedene Lernformen an. Die Bundesagentur listet geeignete Anbieter im BERUFENET-Portal.
Private Heilpraktiker-Schulen sind die häufigste Anlaufstelle für deine Ausbildung. Diese Akademien bieten Vollzeit-, Teilzeit- und Wochenendkurse an. Viele haben sich auf die Prüfungsvorbereitung spezialisiert und kennen die regionalen Anforderungen der Gesundheitsämter genau.
Berufsverbände wie die Union Deutscher Heilpraktiker bieten eigene Lehrgänge an. Ein Beispiel ist der Landesverband Baden-Württemberg in Stuttgart, der ab April 2026 einen Quereinstiegskurs in Teilzeit anbietet. Solche Verbandskurse haben oft gute Kontakte zu etablierten Praxen.
Fernschulen ermöglichen dir flexibles Lernen neben dem Beruf. Du erhältst Lernmaterialien per Post oder online und bereitest dich selbstständig auf die Prüfung vor. Die BERUFENET-Datenbank der Bundesagentur listet alle anerkannten Anbieter auf. Achte darauf, dass dein gewählter Träger für den Bildungsgutschein zugelassen ist, falls du eine Förderung planst.
Zeitaufwand für die Prüfungsvorbereitung
Kurz gesagt: Die Vorbereitung dauert 6–18 Monate in Vollzeit oder 1–3 Jahre in Teilzeit. Du brauchst meist 800–1.200 Unterrichtsstunden plus Selbststudium für die amtsärztliche Prüfung.
Der Zeitaufwand hängt von deinem Lerntyp und deinen Vorkenntnissen ab. Ohne medizinischen Hintergrund solltest du mindestens 12–18 Monate einplanen. Mit Vorerfahrung in Gesundheitsberufen reichen oft 6–9 Monate intensive Vorbereitung.
Vollzeit-Lehrgänge umfassen etwa 800–1.200 Unterrichtsstunden. Das entspricht bei 40 Stunden pro Woche etwa 5–7 Monaten reiner Unterrichtszeit. Dazu kommt das Selbststudium für die Vertiefung des Lernstoffs.
Teilzeit-Kurse erstrecken sich über 1–3 Jahre und finden meist abends oder am Wochenende statt. Diese Form eignet sich gut für Berufstätige, die nebenbei ihre Qualifikation erweitern wollen. Die längere Dauer ermöglicht es dir, den Stoff gründlich zu durchdringen und praktische Erfahrungen zu sammeln.
Detaillierte Kostenaufstellung der Ausbildung
Kurz gesagt: Die Gesamtkosten liegen zwischen 3.000 und 10.000 € brutto, abhängig vom Anbieter und Kursumfang. Lehrmaterialien und Prüfungsgebühren sind oft extra zu bezahlen.
Die Kursgebühren variieren stark je nach Anbieter und Leistungsumfang. Grundkurse bei privaten Schulen kosten 3.000–6.000 €, Premium-Angebote mit intensiver Betreuung können bis zu 10.000 € kosten. Fernlehrgänge sind meist günstiger als Präsenzkurse.
Zusätzlich fallen Kosten für Lehrmaterialien (200–500 €), Prüfungsgebühren beim Gesundheitsamt (300–600 €) und eventuell Fahrt- und Übernachtungskosten an. Spezialisierungskurse nach der Grundausbildung kosten weitere 1.000–3.000 € pro Fachrichtung.
Bei einer Förderung durch den Bildungsgutschein übernimmt die Arbeitsagentur bis zu 100 % der anerkannten Kurskosten. Auch die Nebenkosten werden erstattet, wenn sie notwendig sind. Eine Ratenzahlung ist bei den meisten Anbietern möglich, falls du die Ausbildung selbst finanzierst.
Weiterführende Informationen
Gesetzestexte im Internet – Hier findest du das Heilpraktikergesetz (HeilprG) und § 81 SGB III zur Umschulungsförderung im Volltext.
BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit – Offizielle Berufsbeschreibung für Heilpraktiker mit Ausbildungsdetails und Anbieterverzeichnis.
Bundesministerium für Gesundheit – Aktuelle Informationen zu gesundheitsrechtlichen Bestimmungen und Prüfungsordnungen für Heilpraktiker.
Welche gesetzlichen Voraussetzungen gelten für Heilpraktiker?
Du musst mindestens 18 Jahre alt sein, die amtsärztliche Prüfung nach § 1 HeilprG bestehen und gesundheitlich geeignet sein nach § 2 HeilprG.
Kann ich einen Bildungsgutschein für die Heilpraktiker-Ausbildung bekommen?
Ja, nach § 81 SGB III ist eine Förderung möglich. Die Arbeitsagentur übernimmt bis zu 100 % der Kosten bei positiven Beschäftigungsaussichten.
Wie viel verdient ein angestellter Heilpraktiker?
Angestellte Heilpraktiker verdienen durchschnittlich 2.500–3.500 € brutto monatlich, oft in Teilzeit-Positionen.
Wie lange dauert die Vorbereitung auf die Heilpraktikerprüfung?
6–18 Monate in Vollzeit oder 1–3 Jahre in Teilzeit, meist 800–1.200 Unterrichtsstunden plus Selbststudium.
Was kostet eine Heilpraktiker-Ausbildung?
Zwischen 3.000 und 10.000 € brutto je nach Anbieter und Umfang, plus Materialien und Prüfungsgebühren.
Brauche ich medizinische Vorkenntnisse für die Heilpraktiker-Ausbildung?
Nein, eine abgeschlossene medizinische Ausbildung ist nicht zwingend. Grundkenntnisse in Biologie und Anatomie sind aber hilfreich.
Umschulung im Bereich Gesundheit
- Arzthelferin
- Bademeister
- Diätassistent
- Ergotherapie
- Ernährungsberater
- Fachkraft für Arbeitssicherheit
- Fitnesskaufmann
- Fitnesstrainer
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