SRH Gesundheitsökonomie für Mediziner Betriebswirt

Gesetzliche Vorgaben im Gesundheitswesen führen zu immer höherem Druck und auch zu Finanzierungsproblemen. Als Mediziner ist man damit meist überfordert, da die betriebswirtschaftlichen Fachkenntnisse nicht ausreichend vorhanden sind. Mit der akademischen Weiterbildung „Gesundheitsökonomie für Mediziner“ können Beschäftigte im Gesundheitswesen gezielt die wichtigen betriebswirtschaftlichen Kenntnisse im Gesundheitswesen erlernen. Mithilfe der Weiterbildung „Gesundheitsökonomie für Mediziner“ eröffnen sich für Berufstätige im Gesundheitswesen einige neue Wege, die sie in ihrer Karriere bemerkbar machen werden.

Daten & Fakten:

  • Staatlich anerkannt
  • Dauer des Studiums:  Individuell (Je nach Anzahl der Module)
  • Studiengebühren pro Modul: 216 bis 324 Euro
  • gesamte Studiengebühren bei 12 Modulen: 2.592 bis 3.888 Euro 
  • Abschluss: Bei 12 Modulen in weniger als drei Jahren: Betriebswirt/in
  • Keine Präsenztage

Zielgruppe:

Diese akademische Weiterbildung richtet sich besonders an Ärzte, die entweder in einer Klinik tätig sind oder eine eigene Praxis führen. Aber auch weiteres medizinisches Personal jeglicher Art kann von dem Kurs „Gesundheitsökonomie für Mediziner“ profitieren. Besonders all jene, denen erkennbar das nötige ökonomische Wissen fehlt, finden hier einen guten Weg zur Verbesserung.

Inhalte des Studiums

Das besondere bei dieser Weiterbildung ist die Zusammensetzung von Modulen, die frei wählbar sind und somit individuell abgearbeitet werden können. Den Studierenden steht es frei, Module ihrer Wahl als erstes zu bearbeiten, um somit ihre Aufmerksamkeit auf ein spezielles Sachgebiet zu konzentrieren. Insgesamt gibt es vier verschiedene Schwerpunkte, jeder davon mit eigenen Modulen. Jedes Modul ist mit zwei Fächern ausgestattet, für die am Ende eine Prüfung oder Hausarbeit notwendig ist. Die vier Schwerpunkte drehen sich um das allgemeine Gesundheitswesen, die allgemeine Betriebswirtschaft, das Praxismanagement und im Besonderen das Krankenhausmanagement.

Insgesamt gibt es 18 Module verteilt auf die Fachbereiche. Der Fachbereich „Gesundheitswesen“ setzt eine gute Fachkenntnis in der Medizin  voraus und hat somit auch nur zwei relativ umfangreiche Module. Der zweite Fachbereich „Allgemeine Betriebswirtschaft“ ist hingegen mit acht verschiedenen Modulen ausgestattet, die sich mit den vielen Facetten der Ökonomie beschäftigen. Die Fachbereiche „Praxismanagement“ und „Krankenhausmanagement“ bieten je vier frei wählbare Module und beschäftigen sich mit den spezifischen Fragestellungen beim Managen einer Einrichtung des Gesundheitswesens.

Pro Modul bekommen Absolventen 40 Fortbildungspunkte von der Landesärztekammer in Baden-Württemberg gutgeschrieben. Sollten 12 Module innerhalb von drei Jahren abgeschlossen werden, bekommt man zudem den Titel „Betriebswirt/in“.

Voraussetzungen für die Teilnahme

Es gibt insgesamt drei verschiedene Voraussetzungen, von denen man mindestens eine vorweisen muss. Die erste Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium. Die zweite Möglichkeit ist ein angestrebter Hochschulabschluss. Bevor einem der Titel „Betriebswirt/in“ verliehen werden kann, benötigt man dann allerdings eine Erfahrung von sechs Monaten in einem Krankenhaus oder eine Arztpraxis. Die dritte Möglichkeit ist eine abgeschlossene Berufsausbildung mit dreijähriger Berufserfahrung im Gesundheitswesen.

Studiengebühren

Die Studiengebühren beziehen sich pro Modul auf 324 Euro. Für 12 Module wird dann ein Preis von insgesamt 3.888 Euro verlangt. Weiterhin kommen keine zusätzlichen Kosten auf die Teilnehmer mehr hinzu. Aufgrund der hohen Flexibilität der Weiterbildung erscheint dies insgesamt als angemessener Preis.

Fazit der Redaktion

Eine lehrreiche Weiterbildung für Mediziner und erfahrenes Personal im Gesundheitswesen ist mit diesem Kurs definitiv gegeben. Besonders das modulare System dürfte den verschiedenen Zielen der Interessenten entgegen kommen. Mithilfe der Module können Studierende auch leicht für sich selbst entscheiden, welche Bereiche wichtig für sie sind und welche in der Zukunft vielleicht weniger benötigt werden. Falls innerhalb von drei Jahren sogar 12 Module absolviert werden, bekommt man noch den Titel „Betriebswirt/in“. Das flexible Modulsystem eignet sich außerdem großartig für Vielbeschäftigte, wozu wohl in der Regel auch Mediziner gehören.

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